DRK Ortsverein Rengsdorf
Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, an jedem Ort
Rengsdorf. Ein Wanderer verstaucht sich auf dem Kloster Weg den Knöchel, ein Mountainbiker stürzt und bricht sich abseits von festen Straßen den Arm, ein Geocasher überschätzt sich und bleibt erschöpft auf dem Rossbacher Häubchen zurück. So oder so ähnlich könnte eine alltägliche Einsatzmeldung bei der Rettungsleitstelle lauten. Verändertes Freizeitverhalten und die Liebe zur Natur treibt immer mehr Menschen ins Freie. Sei es beim Sport beim Wandern beim Geocashen oder beim selbst Werben im Forst. Neben all den schönen und auch gesunden Aspekten verbirgt sich aber auch die Gefahr für Unfälle.
In der Region gibt es sehr viele unwegsame Waldgebiete mit Wanderwegen und Mountainbiketrails, die vom Rettungsdienst nur schwer erreicht werden können. Auch die technische Rettung ist in solchen Einsatzsituationen erschwert. Der regionale Rettungsdienst ist für solche Aufgaben nicht ausgestattet und ausgebildet. Um diese Lücke zu schließen, hat der DRK-Ortsverein Rengsdorf eine Fachgruppe Bergwacht gegründet. Zurzeit werden zwölf Helfer, die bereits rettungsdienstlich und sanitätsdienstlich ausgebildet sind, in speziellen Bergrettungstechniken ausgebildet. Neben dem bereits vorgehaltenen Notfallequipment wie Notfalltaschen und EKG/Defibrillatoren hat der Ortsverein spezielle Rettungsgeräte wie Rettungstrage Seile Flaschenzüge und Klettergurte beschafft, um zukünftig verunglückte Wanderer und Outdoorsportler zu versorgen und zu retten. Weitere Informationen unter www.drk-rengsdorf.de.
Die zwölf Helferinnen und Helfer retten Menschen bei schwereren Bergunfällen. Fotos: Privat
