Kreiswaldbauverein Cochem-Zell führt Lehrgang durch
Auffrischungskurs „Sichere Holzernte“
Cochem-Zell. Gut besucht war der Kurs im Gemeindewald Klotten zu Beginn der Einschlagssaison. Für Mitglieder des Waldbauvereins Cochem-Zell organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit der Bioenergieregion Cochem-Zell den Lehrgang zur sicheren Holzernte. Der Holzeinschlag, sowohl im Brennholzbereich als auch beim Stammholz ist für den Privatwald auf Grund der guten Holzpreise wieder lohnenswert. Die stärkeren Aktivitäten in der Holzernte erfordern jedoch ständige Fortbildungen zum Thema Arbeitssicherheit. „Wir konnten mit den Herren Hillen und Forstwirtschaftsmeister Scholzen von der Berufsgenossenschaft zwei Experten gewinnen, die in Theorie und Praxis anschaulich erklären, worauf es bei der Holzernte ankommt“, so Vorsitzender Dr. Stefan Göbel. Nach dem Theorieteil ging es in den Wald. Herr Scholzen demonstrierte dort die Fällung von Starkholz. Scholzen: „Holzernte ist gefährliche Arbeit. Mit unserem Kurs wollen wir dazu beitragen, dass die Waldbesitzer nach der Arbeit im eigenen Wald abends wieder unversehrt nach Hause kommen. Das gilt auch für die Waldbesucher, die wir um Verständnis für zeitweise gesperrte Waldwege während der Holzernte bitten“. Er zeigte den Teilnehmer, wie ein 25 Meter hoher Baum fachgerecht in die gewünschte Richtung gefällt wird. Spezielle Sicherheitstechniken, wie der Kastenschnitt vor Anlage der Fällschnitte tragen dazu bei.
Die Veranstaltung fand gute Kritik. Für kommendes Frühjahr ist ein weiterer Dreitageskurs für Privatwaldbesitzer zur Erlangung des Fällscheins vorgesehen, zu dem sich mehrere Teilnehmer spontan anmeldeten. „Dies ist ein weiteres Angebot im Rahmen der in diesem Jahr gestarteten Waldbauernschule“, so Dr. Göbel.
Pressemitteilung
des Forstamts Cochem
