Lokalsport | 13.05.2015

Fußball-Bezirksliga Mitte

Ausgleich fiel in der Nachspielzeit

SG Vordereifel - TuS Rheinböllen 2:2 (1:0)

Laubach. Der Fußballgott meint es nicht gut mit Bezirksligaaufsteiger SG Vordereifel, der durch ein unglückliches 2:2 (1:0) - Remis wieder gefährlich in die Nähe der Abstiegsränge geraten ist. Und das durch einen Treffer des gegnerischen Torwarts in der Nachspielzeit. Der Vorsprung auf den Drittletzten Urmitz beträgt nur noch magere zwei Zähler. In einer abwechslungsreichen und ansehnlichen Partie besaßen die Einheimischen durch SG-Torjäger Patrick Stein die erste Torchance, der aber am TuS-Keeper Marc Reifenschneider scheiterte (8.). In der Folgezeit verloren die Gastgeber an Linie, sodass die Rheinböllener besser ins Spiel kamen. In der 29. Minute wurde SG-Schlussmann Patrick Sesterhenn durch einen Distanzkracher des TuS-Akteurs Oliver Reiner geprüft. Auf der Gegenseite verpasste Matthias Bender (30.) mit einem schönen Lupfer nur knapp das Gästegehäuse. Fünf Minuten später foulte der Rheinböllener Martin Dobrzynski den SG-Angreifer Matthias Tutas elfmeterreif. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stein sicher zur 1:0-Pausenführung. Stein war es auch, der in der 47. Minute mit einem sehenswerten „Rückwärtslupfer“ auf 2:0 erhöhte. Ein Spielstand, der die Hunsrücker nicht beeindruckte, die jetzt den Druck erhöhten und durch Oliver Reiner (56.) prompt den 2:1-Anschlusstreffer markierten. In der 63. Minute verletzte sich der TuS-Kapitän Philipp Steigerwald am Kehlkopf. Eine Verletzung, die eine lange Spielunterbrechung nach sich zog und nach dem Regelwerk auch eine Nachspielzeit. Eine Nachspielzeit am Ende mit Folgen. Aber zunächst sahen die Zuschauer weiterhin ein munteres Rauf und Runter mit leichten Vorteilen für die Geisen-Schützlinge. In der 77. Minute fast die Entscheidung zugunsten der Gastgeber: Steffen Diensberg tauchte alleine vor TuS-Schlussmann Reifenschneider auf, der den Ball aber mit einem Reflex abwehren konnte. Der Nachschuss von Stein wurde von dem Gewühl vor dem Tor verschluckt.

Dann kam die achtminütige Nachspielzeit. In der vorletzten Minute schlug Tim Flesch für die Hunsrücker einen Eckball in den Fünfmeterraum, wo der aufgerückte TuS-Keeper Reifenschneider den Ball mit dem Kopf zum 2:2-Endstand im gegnerischen Netz unterbrachte. Entsetzen auf der einen Seite, Riesenjubel im anderen Lager.

„Normal lasse ich den Torwart nicht so gerne nach vorne laufen. Aber der ist mit so einer Überzeugung übers Feld gerannt, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als ihn durchzuwinken“, verriet TuS-Trainer Peter Ritter und meinte: „Und das war gut so, oder?“

Eine Frage, die Vordereifels Trainer Peter Geisen verzweifeln ließ: „Im Grunde genommen fehlen mir die Worte. Das ist so was von bitter, das Tor so spät zu kassieren; aber was willst du machen?“

SG Vordereifel: Sesterhenn, Weiler, Geisen, Krämer, Bender, J. Hartmann, Williams, T. Hartmann (82. Kasperski), Diensberg (90.+6 Reuter), Tutas (59. May), Stein

Vorschau

Am vorletzten Spieltag kommt es ganz dick für die Geisen-Elf, die am Sonntag um 14.30 Uhr beim Tabellenführer FC Metternich zu Gast ist. Die Konstellation ist für beide Mannschaften im Prinzip die gleiche. Metternich darf sich als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Andernach keinen Ausrutscher erlauben, die SG Vordereifel benötigt einen Dreier, um den Nichtabstiegsplatz gegenüber den zwei Punkten schlechteren Drittletzten Urmitz zu verteidigen.

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