Energieagentur „unser-klima-cochem-zell e. V.“ - Bescheidübergabe Energiedorf Gevenich
Fördergelder für Energiedorfprojekt sind sicher
Förderzusagen ermöglichen Investition in Zukunftsfähigkeit der Gemeinde
Gevenich. Als 8. Kommune im Landkreis Cochem-Zell kann nun auch Gevenich im Energiedorfprojekt durchstarten. In dem Projekt sollen integrierte Quartierskonzepte aufzeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Energiepotenziale bestehen und welche konkreten Maßnahmen für eine Umsetzung entwickelt werden müssen. Die Rahmenbedingungen werden dabei durch das Förderprogramm 432 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) vorgegeben. Mit dem quartiersbezogenen Ansatz, den das Förderprogramm der KfW vorgibt, können u. a. Lösungswege bei der energetischen Modernisierung des Gebäudebestands und der Energieeffizienz aufgezeigt werden, was zu einer Aufwertung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Gemeinde führen kann. In einem intensiven Beteiligungsprozess werden die örtlichen Akteure (Bürger, Hausbesitzer, Unternehmen, Land- und Forstwirte, kommunale Akteure sowie politische Entscheidungsträger) in den Grundlagen der Technik, Organisation und Finanzierung von Energieprojekten geschult und Projekte vor Ort entwickelt, um die örtlichen Energiepotenziale umzusetzen.
Die Finanzierung
Neben der 65-prozentigen Förderhöhe durch die KfW kommt es für die Ortsgemeinde zu einer Aufstockung durch Landesmittel auf 85 Prozent. Diese konnten durch intensive Gespräche der Energieagentur „unser-klima-cochem-zell e. V.“ generiert werden. In konkreten Zahlen bedeutet dies für die Ortsgemeinde: Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 33.000 Euro kommen rund 6.000 Euro vom Land und 22.000 Euro vom Bund. Damit kann der Eigenanteil der Ortsgemeinde auf 15 Prozent (rund 5.000 Euro) gesenkt werden.
Unter das Quartier „Kerngebiet Gevenich“ fällt der zentrale Ortskern der Gemeinde, ausgenommen der beiden Gewerbegebiete. Näher beleuchtet werden die Gebäudebestände, die Straßenbeleuchtung und die Möglichkeit der Nahwärmeversorgung der Ortsgemeinde. Nach dem sogenannten Markterkundungsverfahren zur Auswahl qualifizierter Anbieter, die das Projekt vor Ort umsetzen sollen, fiel bereits im Mai die Wahl auf die Transferstelle Bingen (TSB) in Kooperation mit dem Büro Stadt-Land-plus aus Boppard. Gemeinsam mit Kerstin Kriebs (TSB) stimmte der Gemeinderat die Abgrenzung des Quartiers ab und wertete aus, welche Maßnahmen nötig und möglich sind.
Pressemitteilung
Energieagentur
„unser-klima-cochem-zell e. V.“
