Präventionswoche an der IGS Zell
Gewalt, Sucht und ihre Folgen
Intensiver Austausch mit der Polizei
Cochem-Zell. Im Rahmen der Präventionswochen der IGS Zell konnten auch in diesem Schuljahr, mit Unterstützung der Polizeiinspektion Zell, Themen zu Gewalt und Sucht in den Klassenstufen acht und neun behandelt werden. Die Klassenstufe zehn beschäftigte sich mit dem Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Klassenstufe acht beschäftigte sich im Schwerpunkt mit Körperverletzung, Sachbeschädigung, Personenbeschädigung, Internetmobbing und den dazugehörigen Strafgesetzen. Mit Unterstützung von Polizeihauptkommissar Hans-Peter Ferdinand wurden die Schüler mit aktuellen Fällen und deren Auswirkungen konfrontiert. Die Klassenstufe neun setzte sich mit dem Thema Sucht auseinander. Im Einzelnen behandelten die Schüler die Gründe und den Verlauf von Sucht, Alkohol- und Drogenkonsum und die damit verbundenen Jugendschutzgesetze, Straßenverkehrsgesetze und Betäubungsmittelgesetze. Anhand von praktischen Fallbeispielen konnten sich die Schüler mit Polizeioberkommissar Hugo Mähser austauschen. Erstmals durften sich die Schülerinnen und Schüler auch mit Betroffenen austauschen und eindrucksvoll die Folgen von Sucht erfahren. Die Klassenstufe zehn wurde über das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ aufgeklärt. Die Schüler und Schülerinnen in diesem Alter gehören zur Risikogruppe „Junge Fahrer“ (zwischen 16 bis 24 Jahren). Hugo Mähser stellte verschiedene Drogen und deren Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit vor und erläuterte die Folgen des Drogen-/Alkoholkonsums auch ohne aktive Teilnahme (als Beifahrer) am Straßenverkehr. Zusätzlich spielte der Polizist unterschiedliche Kurzfilme ein, die schockierend die Hauptursachen von Unfällen aufzeigten. Hugo Mähser gelang es in eindrucksvoller Weise, das Bewusstsein der Schüler und Schülerinnen für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu schärfen.
Ziel der Schulpräventionswochen an der IGS Zell ist es, die Schüler für die Themen „Gewalt“, „Sucht“ und „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren und deren Folgen aufzuzeigen.
