Allgemeine Berichte | 14.08.2014

88. Bundesschützenfest in Hambuch

Großer Aufmarsch der Grünröcke mit Musikbegleitung

Die St. Sebastianus-Bruderschaft war ein hervorragender Gastgeber

Stolze und strahlende Gesichter der teilnehmenden Schützen prägten das Bild beim Umzug durch den Eifelort.  TE

Hambuch. Zahlreiche Klarsichthüllen aus dünnem Kunststoff schützten die farbigen Vereinstücher der Fähnriche, die jeweils für ihren Schützenverein die Fahne beim Festumzug im Eifelort trugen. Dies zum 88. Bundesschützenfest des Schützenbundes Maria Laach, zu dem sich mehr als 25 Abordnungen der zugehörigen Bruderschaften nebst Musikvereinen einfanden. Leider wurde der sehenswerte Umzug der Grünröcke von regnerischem Wetter begleitet, sodass oben genannte Schutzmaßnahmen für historische Vereinsfahnen und schmucke Uniformen dringend erforderlich waren. So ließen sich die Schützen vom feuchten Himmelssegen allerdings nicht die gute Laune verderben und marschierten unter einer trefflichen Musikbegleitung zusammen mit ihren Gastgebern von der Hambucher St. Sebastianus Schützenbruderschaft durch den geschmückten Ort. Mit von der Partie auch Präses, Abt Benedikt, Bezirks- und Vereinspräses, Pastor Dr. Volker Malburg sowie Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, als hochrangiger Vertreter des Adels. Unter dem Motto der Schützen „Glaube, Sitte, Heimat“ hatte man zunächst einen Festgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche gefeiert, bevor man sich im Bereich des Tannenhofes zum traditionellen Festumzug formierte. Dem gastgebenden Brudermeister Dietmar Hetger von den Hambucher St. Sebastianusjüngern war es vorbehalten, die Schützen-Prominenz sowie alle Aktiven aus den Vereinen des Schützenbundes willkommen zu heißen und ihnen viele angenehme Stunden unter Gleichgesinnten in Hambuch zu wünschen.

Während des Festkommers tat Dietmar Hetger noch einmal einen Rückblick in die Vereinsgeschichte, wo es in alten kirchlichen Aufzeichnungen noch unterschiedliche Eintragungen zu religiösen Bruderschaften gab, die jedoch in einer Visitation von 1657 bis 1680 nicht mehr zitiert werden. Zuvor wird aber die Bruderschaft des heiligen Johannes des Täufers und des heiligen Sebastianus im Jahr 1621 erwähnt. Das eigentliche Jahr der Gründung datiert aber wahrscheinlich in 1895, wobei Pastor Knopp, Lehrer Welling, Anton Wilhelmy und Anton Schuster die Gründerväter waren.

Die erste Vereinsfahne flatterte dann ab 1919 im Eifeler Wind. Heute ist die St. Sebastianusbruderschaft der Hambucher Schützen ein sehr agiler Verein mit zahlreichen sportlichen Aktivitäten auf der Basis anspruchsvoller Schießwettbewerbe. Spannende Wettkämpfe im Schützenhaus der Gastgeber standen natürlich auch auf dem Festprogramm, wobei Jugendliche und Senioren mit guten Leistungen aufwarten konnten. Den Erlös aus der großen Festtombola spenden die Hambucher Schützen für ein Wohltätigkeitsprojekt und bei gut gekühlten Festflüssigkeiten und Deftigem aus der regionalen Küche feierten sie mit ihren Schützenfreunden ein gelungenes Fest.

Auch kühler Regen konnte die gute Laune der teilnehmenden Schützen beim 88. Bundesschützenfest in Hambuch nicht verderben.

Auch kühler Regen konnte die gute Laune der teilnehmenden Schützen beim 88. Bundesschützenfest in Hambuch nicht verderben.

Stolze und strahlende Gesichter der teilnehmenden Schützen prägten das Bild beim Umzug durch den Eifelort. Fotos: TE

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