Caritas Werkstätten ziehen positive Bilanz ihrer beruflichen Aktionstage
Inklusion – wir machen mit!
Abschlussveranstaltung mit Landrat in der Kreisverwaltung
Cochem-Zell. Vom 22. September bis 10. Oktober absolvierten fast 20 Menschen mit Behinderung ein bis zu zweiwöchiges Praktikum in regionalen Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Möglich gemacht hatten dies unter anderem die Caritas Werkstätten in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe (St. Raphael CAB) sowie 15 Unternehmen, die sich an den Beruflichen Aktionstagen im Kreis Cochem-Zell beteiligten. Zu den Praktikanten gehörten neben Schülern der Astrid-Lindgren-Schule in Dohr auch Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Vinzenz in Cochem und St. Anna in Ulmen sowie der Mosellandwerkstätten Ebernach in Cochem.
Zum Abschluss der Aktionstage unter dem Motto „Inklusion – wir machen mit!“ trafen sich die Praktikanten mit Vertretern der beteiligten Unternehmen und der Werkstätten sowie mit Landrat und Schirmherr Manfred Schnur in der Kreisverwaltung in Cochem. Sie zogen eine positive Bilanz der Aktionstage, berichteten von ihren gesammelten Eindrücken und tauschten sich intensiv zum Thema Inklusion und berufliche Teilhabe im Kreis Cochem-Zell aus.
Nach der Begrüßung durch Landrat Manfred Schnur und Franz Josef Bell, Geschäftsbereichsleiter Arbeit der St. Raphael CAB, sprachen Vertreter der beteiligten Unternehmen, darunter Jutta Michels, Inhaberin von Karosseriebau Michels in Cochem, zu den Gästen. Im Anschluss überreichten Landrat Manfred Schnur und Doris Hein, Leiterin der Virtuellen Werkstatt XTERN, Urkunden an die Vertreter der beteiligten Unternehmen als Dank und Anerkennung für ihr Engagement.
Franz Josef Bell: „Um die Teilhabe am Arbeitsleben weiter voranzutreiben, sind die Werkstätten auf Unterstützung angewiesen. Deshalb freue ich mich sehr, dass so viele Unternehmen der Region Praktikumsplätze bereitgestellt und unsere Werkstattbeschäftigten in dieser Zeit begleitet haben.“
Die Caritas Werkstätten stellen sich seit vielen Jahren der Herausforderung, Menschen mit Behinderung individuell in ihrem Arbeitsleben zu unterstützen und zu begleiten. Die Beruflichen Aktionstage bilden dabei nur einen Teil der Arbeit des Integrationsmanagements der Caritas Werkstätten. „Wir möchten Menschen mit Behinderung eine inklusive Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Unser Bestreben ist es, interessierte Unternehmen der Region und Menschen mit Behinderung zusammenzubringen. Davon profitieren alle!“, so Doris Hein.
Für weitere Informationen zu den Aktionstagen und zum Integrationsmanagement der Caritas Werkstätten steht Doris Hein gerne zur Verfügung, Tel. (0 26 54) 89 80 000, E-Mail: d.hein@cwfb.de. Frau Hein nimmt auch Bestellungen der kostenlosen Broschüre „Beruflicher Ratgeber für Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ der Caritas Werkstätten entgegen.
