Allgemeine Berichte | 10.06.2015

Leseprojekt der Realschule plus Kaisersesch und Grundschule St. Martin Düngenheim

Interesse an Büchern geweckt

Dritte und fünfte Klassen arbeiteten mit viel Spaß zusammen

Zwei Schülerinnen mit ihren „Tappsi-Handpuppen“.privat

Kaisersesch. Ein zentrales Anliegen von Schule ist die Herausbildung der Lesekompetenz. Unter der Lesekompetenz versteht die OECD die Fähigkeit, „geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren, um eigene Ziele zu erreichen, das eigene Wissen und Potenzial weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.” Lesen zu können ist in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung; das unzureichende Beherrschen des Lesens hat nämlich schnell andere Schwächen zur Folge. Wer schlecht liest, begreift Rechenaufgaben schlechter und erfasst gesellschaftliche oder naturwissenschaftliche Fragestellungen nicht in ihrem vollen Umfang. Gut lesen zu können bedeutet auch, fließendes und sinnentnehmendes Lesen von Anfang an gelernt zu haben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass nur wenige Schüler die am Beginn der Pubertät konstatierten Defizite in den späteren Jahren wirklich noch aufholen. Und weil diese Aspekte enorm wichtig und zudem im Qualitätsprogramm der Realschule plus Kaisersesch vom Kollegium verankert worden sind, hat sich die Schule in Kooperation mit der Grundschule St. Martin Düngenheim dazu entschlossen, bereits frühzeitig die Freude am Lesen zu wecken und diese immer weiter zu fördern. Die Kaisersescher Pädagogen Alexandra Shytani, Martina Schult, Ulla Stoffels, Kathrin Loosen und Sebastian Völkel sowie die Düngenheimer Lehrerkollegen Andreas Wierleuker-Dupont und Jochen Wiesen initiierten das gemeinschaftliche Leseprojekt der unterschiedlichen Altersgruppen. Zum Welttag des Buches stand die Lektüre „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ im Zentrum des Interesses.

Lesekisten gebastelt

Neben der Arbeit an Lesekisten wurden verschiedene Themen in unterschiedlichen Gruppen behandelt. So spürten die Kinder gemeinsam gefährdete Reptilienarten auf, schrieben themenbezogene Gedichte, „Rap-Songs“ und gestalteten passende Bühnenbilder. Außerdem fand eine tolle musikalische Umsetzung statt, verschiedene Theaterszenen wurden geschrieben und aufgeführt. „Das gemeinschaftliche Ziel, nämlich die Freude am Lesen zu wecken und zu fördern, wurde voll erreicht“, stellte der Düngenheimer Schulleiter Andreas Wierleuker-Dupont fest und fügte hinzu, „dass die Düngenheimer Grundschüler gerne im nächsten Jahr wiederkommen.“ Und tatsächlich machten die Grundschulkinder darüber hinaus davon Gebrauch, einmal einen vertiefenden Einblick in die das schulische Leben einer weiterführenden Schule zu erhalten. Die Projekttage fasste die Klassenlehrerin der 5d, Alexandra Shytani, noch einmal treffend zusammen: „Das gemeinschaftliche Arbeiten unterschiedlicher Altersgruppen hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und der Freude am Lesen einen kräftigen Schub verliehen. Ich hoffe, dass das Interesse an Büchern weiterhin bestehen bleibt und vielleicht sogar noch ausgebaut wird. Die Schülerinnen und Schüler haben jedenfalls erfahren, wie man mit einem Buch handfest „arbeiten“ kann und was sich daraus alles entwickeln lässt.“

Die Kinder erfuhren Wissenswertes über gefährdete Reptilienarten.

Die Kinder erfuhren Wissenswertes über gefährdete Reptilienarten.

Zwei Schülerinnen mit ihren „Tappsi-Handpuppen“.Fotos: privat

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