2. Platz beim Rhein-Ahr Triathlon in Remagen
Masters des SYBAC SOLAR Teams sensationell stark
Region Untermosel. Beim letzten Wettkampf der Rheinland-Pfalz-Saarland-Ligagab der Triathlontross sein Stelldichein in Remagen. Es galt für viele Mannschaften noch die Möglichkeit, sich in der Tabelle zu verbessern. Hängt die Höhe der Prämienausschüttung durch den Triathlonverband doch ausschließlich vom Tabellenplatz ab. So war es zum Beispiel bei den Masters so, dass die ersten drei Mannschaften alle noch den 1. Tabellenplatz erreichen konnten. Mit entsprechend starken Besetzungen traten diese Teams auch an.
Der Rhein-Ahr Triathlon ist ein sehr anspruchsvolles Event. Die Konzentration muss hier über 2 Stunden hochgehalten werden. Das Kribbeln beginnt spätestens dann, auch für erfahrene Schwimmer, wenn die Rheinfähre knapp 4km Richtung Koblenz fährt. Nach Herunterlassen der Auffahrrampe springen die Triathleten kopfüber in den Rhein. Da müssen sowohl die Sportler als auch die Rettungsschwimmer, Kanuten, Kajakfahrer und Wasserschutzpolizei höchste Aufmerksamkeit zeigen, damit von den knapp 400 Startern auch alle wieder unversehrt den Ausstiegspunkt erreichen. Ist das geschafft, müssen 700 m bis an die Räder gesprintet werden, was den Puls bei fast allen in den roten Bereich schießen lässt. Sodann wird aufs Rad gesprungen. Bei den meisten Wettkämpfen werden die ersten Km dazu genutzt, erst mal wieder den Puls zu beruhigen. In Remagen geht es direkt berghoch Richtung Fran-ken/Könisgfeld. Und diese Runde muss zweimal gefahren werden, sodass nachher 46 km auf dem Tacho stehen. Der Höhepunkt des Wettkampfes ist die Laufstrecke. Wochenlang vorher sind die Kaffees und Restaurants am Rheinufer sowie in der Remagener Innenstadt, wo die Athleten quasi zwischen den Tischen durchlaufen, schon reserviert. Der Veranstalter spricht von knapp 2.500 Zuschauern, was aus Athletensicht durchaus den Tatsachen entsprechen kann. Hier gilt es drei Runden zu laufen, was in der Summe 10,6 km entsprechen.
Bei diesem Wettkampf wuchs die Mastermannschaft der RSC Untermosel über sich hinaus. In der Besetzung Robert Marquet, Christian Wilkening und Michael Pillig, mussten sie sich nur knapp der RSG Montabaur geschlagen geben und ließen die sehr hoch gehandelten Mannschaften aus Marpingen und Dudweiler hinter sich. Jedoch stand für das SYBAC Team der 4.Platz schon vorher fest, sodass nach vorne und hinten nichts mehr ging. Tagesbester war Robert Marquet mit 2:19:57 Stunden, gefolgt von Christian Wilkening in 2:20:30 und Mi-chael Pillig in 2:21:36.
Die 2. RTV Liga startete in der Besetzung Martijn van Loo (2:25:38 Stunden), Hans-Jürgen Theobald (2:28:20), Dirk Bertram (2:29:53) und Frank Schabbach (2:40:27). Die Mannschaft konnte leider nicht ihr gesetztes Ziel erreichen und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und beendete die Saison mit einem 10.Platz, der angesichts der starken Mannschaften in dieser Klasse dennoch Beachtung finden kann und muss. Denn oft entscheiden nur Sekunden, die eine bessere Platzierung verhindern.
Hier die einzelnen Zeiten der Athleten.
