GC Cochem/Mosel
Nächtliches Golfturnier mit Taschenlampe und Leuchtbällen
20 Golferinnen & Golfer nahmen am Halloween-Schaible auf dem Ellerer Berg teil
Ediger-Eller. Dass sich bei einer Runde Golf Licht und Schatten abwechseln können, das nimmt jeder erfahrene Golfer gelassen hin. Dass aber auch nachts mit Leuchtbällen gegolft werden kann, diese für manche neue Erfahrung, machten beim Halloween-Turnier des Golfclubs Cochem/Mosel über 20 Golfer auf dem Ellerer Berg. Ab 18 Uhr ging es bei einbrechender Dunkelheit und kühlen Herbsttemperaturen per Kanonenstart auf die ersten neun Bahnen der 18-Loch-Golfanlage. Für die urlaubenden Gäste des Ferien- und Golfresorts war es ein seltsamer Anblick, als sich eine Gruppe gut gelaunter Nachtwanderer mit beleuchteten Golfwagen und Stirn- beziehungsweise Taschenlampen auf den Weg in die Dunkelheit machten. Die einzelnen, mit vielen Lichtern markierten Bahnen sahen von Weitem aus wie Landebahnen für Flugzeuge. An den Fahnenstangen auf dem Grün hingen leuchtende Kürbisse. Für Orientierung auf dem gewohnten Terrain war somit gesorgt. Jeder, der schon mal versucht hat, mit geschlossen Augen einen Golfball satt zu treffen, hat eine ungefähre Vorstellung davon, wie herausfordernd es wurde. Weil die komplizierte Golfbewegung in der Dunkelheit nicht unbedingt leichter wird, galt es vor allem Luftschlägen zu vermeiden und das Gleichgewicht zu kontrollieren. So zischten drei Stunden lang grüne, weiße und rote Leuchtbälle, wie Sternschnuppen, durch die Luft - manche klatschten in die dunklen Teiche, andere Flugkurven endeten unaufhaltsam im Gebüsch.
Beim Eintreffen im Clubhaus konnten einige Teilnehmer letztlich von überraschenden Treffern und seltsamen Flugkapriolen ihrer leuchtenden Bällchen berichten.
Am besten mit den „erschwerten Bedingungen“ kam das Duo Bernhard Wilhelms und Karl-Heinz Andres klar. Sie gewannen das als Zählspiel ausgeschriebene Nachtturnier vor den Youngsters Jannik Oster und Maximilian Friderichs sowie zwei holländischen Gästen des Golfresorts. Für alle Teilnehmer gab es eine wärmende Suppe und für die Sieger-Teams jede Menge Preise.
