Allgemeine Berichte | 04.09.2014

Neue Spendenaktion der franziskanischen Gruppe „Tautropfen“

„Not in der Welt abwenden“

Projekt unterstützt humanitäre Hilfe in Syrien

Cochem. Die franziskanische Gruppe „Tautropfen“ im Dekanat Cochem feiert am 5. Oktober ihr 22. Franziskusfest. Anlässlich dieses Festes lädt die Gruppe alle Menschen des Dekanates Cochem ein, sich an einer gemeinsamen Spendenaktion zu beteiligen.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass viele kleine und große Spenden zu einer großen Summe führen und gemeinsam und wirksam die Not in der Welt abgewendet werden kann.

Die Spendenaktion läuft ab sofort bis zum 5. Oktober. Dann kommt noch der Erlös des Festes hinzu. In diesem Jahr ist die Spende für ein Projekt der Missionszentrale der Franziskaner in Syrien bestimmt. Hier leisten die Franziskaner humanitäre Hilfe für 1200 Personen, die Opfer des Bürgerkrieges wurden, vor allem sind dies Kinder, Mütter, ältere und behinderte Menschen.

Syrien ist nach über drei Jahren Bürgerkrieg weit von einer Lösung entfernt. Präsident Assad hat sich Anfang Juni in seinem Amt wiederwählen lassen, die Opposition ist eine undurchsichtige Konstellation aus sich widersprechenden Gruppen und Interessen und die radikalen Gruppen werden immer stärker. Die Christen in Syrien erleben diesen Konflikt als großes Dilemma. Unter Assad genossen sie bisher eine relativ weitgehende Tolerierung, Akzeptanz und Freiheit in der Religionsausübung, aber gleichzeitig sehen sie auch die Ungerechtigkeiten und Gewalt, die von seiner Regierung ausgeht. Falls sich jedoch die muslimisch fundamentalistischen Kräfte der Opposition durchsetzen, müssten die Christen weit Schlimmeres befürchten.

Die Franziskaner sind seit dem 13. Jahrhundert in Syrien. Sie haben sich klar entschieden, keine Partei zu ergreifen, sondern allen Menschen, die Opfer von Gewalt und Ungerechtigkeit geworden sind, zu helfen. In Syrien konzentrieren sie ihre Hilfe vor allem auf vier geografische Zentren. Damaskus im Süden sowie Aleppo, Latakia und Knayeh im Norden des Landes. Im Umfeld der Konvente haben die Franziskaner Auffangstationen und Hilfszentren aufgebaut, in denen täglich über 400 Personen geholfen wird. Die Hilfe besteht aus Lebensmitteln, Medikamenten, Decken, Kleidern oder auch einem Dach über dem Kopf.

Nach Einschätzung der Franziskaner wird sich die Situation verschärfen und damit auch das Leid und die Not der Bevölkerung. Der humanitäre Einsatz der Franziskaner kann nur mit der Unterstützung von außen aufrechterhalten und weiter geführt werden.

Wer dieses Projekt auch über den Besuch des Festes hinaus unterstützen möchte, kann seine Spende unter dem Stichwort: „Hilfe für notleidende Menschen in Syrien“ auf folgende Konten überweisen:

Sparkasse Mittelmosel EMH, Dekanat Cochem (Bistum Trier) Tautropfen, IBAN: DE23 5875 1230 0032 4261 32 oder VR Bank Rhein-Mosel eG, Dekanat Cochem (Bistum Trier) Tautropfen, IBAN: DE52 5766 2263 0001 9254 86.

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