Jusos Cochem-Zell
Spannende Eindrücke im Jugendcafé gewonnen
Mit dem Jugendcafé auf einem guten Weg,
Cochem. „Die Sache ist ganz einfach, wir haben viele Jugendliche, die tagsüber in der Stadt sind und eine geeignete, kompetent betreute Anlaufstelle benötigen. Seit einiger Zeit ist dies das Jugendcafé und wir wollten uns ein genaues Bild davon machen.“ erklärt Markus Müller, Vorsitzender der Jusos Cochem-Zell den Besuch in der Ravenéstraße.
Vor Kurzem besuchten die Jusos Cochem-Zell das Jugendcafé im Cochemer Stadtzentrum - der Termin war für die jungen politikinteressierten Genossinnen und Genossen sehr wichtig. Einer ihrer letzten erarbeiteten Anträge für die kommunalen Gremien befasste sich mit der Jugendarbeit im Kreis Cochem-Zell. „Nahe bei den Themen sein und wissen, wo man hin will!“ so formulierte Ksenia Stähle den Besuch. Anträge schreiben und diese in die kommunalen Räte einzubringen, ist für die jungen SPD’ler wichtig. Die Anträge entstehen bei den Jusos jedoch nicht in einem Elfenbeinturm, sondern basieren auf fundierten Nachforschungen. Der Besuch im Jugendcafé gehörte zu solchen Nachforschungen und war seit Längerem geplant.
Im Verlauf des Besuches ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Jugendlichen und auch mit Sascha Rüger, der das Jugendcafé aktuell professionell betreut, zu unterhalten. Besonders spannend waren die Schilderungen der Anwesenden, was dort für tolle Projekte angegangen werden und vor allem, wie wichtig die Anlaufstelle in der Ravenéstraße ist. Sascha Rüger schilderte genau, worin seine Aufgabe liegt und zeigte klar auf, wie wichtig ein verständnisvoller Ansprechpartner für viele Jugendliche ist.
Den Besuchern fiel direkt auf, wie verantwortungsvoll und gut miteinander umgegangen wird. Die Jugendlichen kümmerten sich zum einen darum, dass es in ihren Räumen behaglich ist. Die Wände waren in Eigenregie mit Grafittis dekoriert und in der Küche konnte man sich sogar mal schnell etwas Warmes zubereiten.
„Ich denke wir sind in Cochem mit dem Jugendcafé auf einem guten Weg, aber es ist eben noch lange nicht das Ziel einer guten Jugendarbeit überall im Kreis erreicht. Überall gibt es Ansätze, die aber auch begleitet werden müssen. Es muss mehr getan werden.“, so Müller nach dem Besuch.
Schon am darauf folgenden Wochenende trafen sich zwei Arbeitsgruppen der Jusos Cochem-Zell, um aus den gewonnen Eindrücken neue Impulse zu ziehen und diese zu Papier zu bringen.
Pressemitteilung
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