Lustiges Totengräber-Kabarett Molzig
Trio Grabowski erfreut mit schwarzem Humor
aus Cochem
Amüsante Zwerchfellattacken begeistern das Publikum
Molzig. Kabarett, Comedy, Gesang und Geschichten, bieten mit den Grabowskis die wohl lustigsten Totengräber der Welt.
Jüngste Plattform ihrer Darbietungen ist die Kleinkunstbühne von Knebels Scheune in Molzig, wo das „Black-Digger-Trio“ mit Jens Heckermann, James Geier und Thomas Weber pechschwarzen Humor mit eigenen Texten in weltbekannte Songs verpackt.
Während sie global alles unter die Erde bringen was offensichtlich nicht mehr lebt, attackieren sie mit höchst amüsanten Beiträgen die Lachmuskulatur eines begeisterten Publikums.
Auf Einladung des Kunst- und Kulturvereins Brückenmühle, um Dietrich Papp und Monika Beck, hat Letztgenanntes in der rustikalen Scheuer einen ebensolchen Sitzplatz gefunden, um sich an zwei Stunden kurzweiliger Unterhaltung zu erfreuen. Dafür zeichnen unter anderem die Stimmgewalt, die Situationskomik sowie der scharfe Wortwitz der Bühnenakteure verantwortlich. Das sorgt in Molzig sowohl für Lachanfälle wie Gänsehaut. Dabei geht es mit musikalischem Schwung und authentisch beschriebenem Moderduft für so manchen Schuft humorvoll in die Gruft - und er wird vom Ehrenmann zum Erdenmann.
Dem ABBA-Erfolgstitel „Money, Money, Money“ verpasst man den eigenen Text: „Mäuse, Piepen, Asche in der Tasche - ist das was uns fehlt. Knete, Zaster, Kröten geh´n uns flöten - so ist´s um uns bestellt!“ Zur schwarzen „Gaudi-Prime-Time“ nicht fehlen dürfen ebenso: „Tote tanzen keinen Tango“ (Kriminaltango) und „Hello Darkness“ (Simon & Garfunkel). Die Verblichene aus dem Rotlichtmilieu bezahlte die Totengräber im Vorfeld mit Bitch- statt Bitcoin und bei der Dahingeschiedenen mit der Birkenholzallergie wurde ein Sargaustausch erforderlich. Ein Zwerchfelltreffer auch die Totengräber-App „mause-t.o.t.“. Nur zufriedene Kunden und keine Retouren: „Zwar haben wir keine Stammkunden, halten für schwarze Witwen allerdings einen Treuepass unter dem Motto „Zahle fünf - vergrabe sechs“, bereit.“ Und für ehemalige Autoliebhaber wird von dem Trio noch ein Extraloch gebuddelt, damit die Kundschaft den geliebten Smart in die Ewigkeit mitnehmen kann.
Das „Black-Digger-Trio“ trifft mit seinem schwarzen Humor auf Anhieb den Geschmack der erwartungsfreudigen Besucher. Foto: Thomas Esser
In weltbekannte Songs namhafter Interpreten verpacken die Grabowskis eigene schwarzhumorige Texte. Foto: Thomas Esser
Wenn man über sich und seine pointierten Beiträge selbst lachen kann, dann ist man auf der Bühne gut aufgehoben. Foto: Thomas Esser
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„Die Grabowskis“, auch als die lustigsten Totengräber bekannt, hinterlassen in Knebels Kulturscheune ein begeistertes Publikum. Foto: Thomas Esser
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