Allgemeine Berichte | 19.09.2026, 05:34 Uhr

Lustiges Totengräber-Kabarett Molzig

Trio Grabowski erfreut mit schwarzem Humor

„Die Grabowskis“, auch als die lustigsten Totengräber bekannt, hinterlassen in Knebels Kulturscheune ein begeistertes Publikum.

Amüsante Zwerchfellattacken begeistern das Publikum

Molzig. Kabarett, Comedy, Gesang und Geschichten, bieten mit den Grabowskis die wohl lustigsten Totengräber der Welt.

Jüngste Plattform ihrer Darbietungen ist die Kleinkunstbühne von Knebels Scheune in Molzig, wo das „Black-Digger-Trio“ mit Jens Heckermann, James Geier und Thomas Weber pechschwarzen Humor mit eigenen Texten in weltbekannte Songs verpackt.

Während sie global alles unter die Erde bringen was offensichtlich nicht mehr lebt, attackieren sie mit höchst amüsanten Beiträgen die Lachmuskulatur eines begeisterten Publikums.

Auf Einladung des Kunst- und Kulturvereins Brückenmühle, um Dietrich Papp und Monika Beck, hat Letztgenanntes in der rustikalen Scheuer einen ebensolchen Sitzplatz gefunden, um sich an zwei Stunden kurzweiliger Unterhaltung zu erfreuen. Dafür zeichnen unter anderem die Stimmgewalt, die Situationskomik sowie der scharfe Wortwitz der Bühnenakteure verantwortlich. Das sorgt in Molzig sowohl für Lachanfälle wie Gänsehaut. Dabei geht es mit musikalischem Schwung und authentisch beschriebenem Moderduft für so manchen Schuft humorvoll in die Gruft - und er wird vom Ehrenmann zum Erdenmann.

Dem ABBA-Erfolgstitel „Money, Money, Money“ verpasst man den eigenen Text: „Mäuse, Piepen, Asche in der Tasche - ist das was uns fehlt. Knete, Zaster, Kröten geh´n uns flöten - so ist´s um uns bestellt!“ Zur schwarzen „Gaudi-Prime-Time“ nicht fehlen dürfen ebenso: „Tote tanzen keinen Tango“ (Kriminaltango) und „Hello Darkness“ (Simon & Garfunkel). Die Verblichene aus dem Rotlichtmilieu bezahlte die Totengräber im Vorfeld mit Bitch- statt Bitcoin und bei der Dahingeschiedenen mit der Birkenholzallergie wurde ein Sargaustausch erforderlich. Ein Zwerchfelltreffer auch die Totengräber-App „mause-t.o.t.“. Nur zufriedene Kunden und keine Retouren: „Zwar haben wir keine Stammkunden, halten für schwarze Witwen allerdings einen Treuepass unter dem Motto „Zahle fünf - vergrabe sechs“, bereit.“ Und für ehemalige Autoliebhaber wird von dem Trio noch ein Extraloch gebuddelt, damit die Kundschaft den geliebten Smart in die Ewigkeit mitnehmen kann.

Das „Black-Digger-Trio“ trifft mit seinem schwarzen Humor auf Anhieb den Geschmack der erwartungsfreudigen Besucher.

Das „Black-Digger-Trio“ trifft mit seinem schwarzen Humor auf Anhieb den Geschmack der erwartungsfreudigen Besucher. Foto: Thomas Esser

In weltbekannte Songs namhafter Interpreten verpacken die Grabowskis eigene schwarzhumorige Texte.

In weltbekannte Songs namhafter Interpreten verpacken die Grabowskis eigene schwarzhumorige Texte. Foto: Thomas Esser

Wenn man über sich und seine pointierten Beiträge selbst lachen kann, dann ist man auf der Bühne gut aufgehoben.

Wenn man über sich und seine pointierten Beiträge selbst lachen kann, dann ist man auf der Bühne gut aufgehoben. Foto: Thomas Esser

Weitere Themen

„Die Grabowskis“, auch als die lustigsten Totengräber bekannt, hinterlassen in Knebels Kulturscheune ein begeistertes Publikum. Foto: Thomas Esser

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall
Anzeige Werbekampagne "Am Zeiberberg"
RMF Aktionstag Sept.
Bee Gees Musical Koblenz
Winzerfest Dernau
Winzerfest in Dernau
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Martinsberg Nachbarschaft Andernach bei Rasselstein
452

Andernach. Am 12. September 2026 besichtigten 35 Teilnehmer der Martinsberg-Nachbarschaft bereits zum dritten Mal das Werk der Thyssenkrupp Rasselstein . Amtmann Alfred Severin konnte die Teilnehmer zu diesem interessanten Besuch begrüßen. Durch das Werk führte Günther Butzbach, langjähriger ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens.

Von Jörg Bergmann aus Andernach

Weiterlesen