CDU-Kreisparteitag in St. Aldegund
Vertrauen für Manfred Schnur und Unterstützung für Flüchtlinge
St. Aldegund. Beim CDU-Kreisparteitag in St. Aldegund sprachen sich 94 Prozent der Mitglieder für eine erneute Kandidatur von Manfred Schnur aus und unterstützten damit den einstimmigen Kandidatenvorschlag, den der Vorstand unterbreitet hatte. Manfred Schnur stellt sich nun am 21. Juni 2015 zum zweiten Mal für das Amt des Landrates im Kreis Cochem-Zell zur Wahl.
In seiner Bewerbungsrede machte er deutlich, dass er noch immer viel Freude an diesem Amt sowie neue Ideen habe und sich weiter den Herausforderungen stellten möchte. „Vor acht Jahren wurden wir für unseren Masterplan 2020 belächelt, heute können wir feststellen, dass wir gar nicht so falsch lagen. Wir sind auf einem richtigen Weg. Mit unseren Klimaschutzaktivitäten, dem modernsten ÖPNV-Netz in Rheinland-Pfalz, E-Goverment, dem hervorragenden Kita-Ausbau, der Zukunfts-Allianz-Cochem-Zell und der flächendeckenden Breitbandversorgung zeigt Cochem-Zell Alleinstellungsmerkmale“, so der Landrat.
Für die nächsten Jahre sieht Schnur unter anderem in den Bereichen medizinische Versorgung, Tourismus, Breitband, Energiewende, Landschaftsgestaltung, Weinbau und Landwirtschaft sowie der Integration von Flüchtlingen die Handlungsfelder und Chancen für den Landkreis Cochem-Zell.
Die CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Anke Beilstein beschrieb Schnur als „den Motor für viele unserer Leuchtturmprojekte“ und zeigte auf, dass die CDU Cochem-Zell gerne auch in den nächsten acht Jahren die harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm für eine gute Zukunft des Landkreises Cochem-Zell fortsetzen möchte.
Zur aktuellen Flüchtlingssituation im Kreis
Neben der Aufstellung des Landratskandidaten befasste sich der CDU-Kreisparteitag auch mit der aktuellen Flüchtlingssituation im Kreis. Pastor Axel Feldmann aus Blankenrath sensibilisierte nach einem kurzen Exkurs in die Bibel die Christdemokraten mit persönlichen Erfahrungsberichten und ermunterte zur Unterstützung. „Viele, die helfen wollen, wissen nicht, wie sie ihre Unterstützung konkret einbringen können. Hierzu werden Förderungen und Strukturen benötigt, um Kirche, Gemeinde und ehrenamtliche Helfer zu vernetzen“, so Feldmann. Im Anschluss an die Diskussion verabschiedete die CDU eine Resolution „Flüchtlingen eine neue Heimat geben - Bitte um aktive Unterstützung und Forderung nach guten Rahmenbedingungen“ mit sieben Forderungspunkten. Sie appellierte darin auch an ihre eigenen Mitglieder, sich aktiv einzubringen.
Neben der Resolution verabschiedeten die Mitglieder vier Anträge aus dem Kreis ihrer Mitglieder und der Jungen Union, um die Chancen des ländlichen Raumes zu stärken.Pressemitteilung
CDU Kreisverband Cochem-Zell
