Allgemeine Berichte | 22.04.2015

Heimat-Jahrbuch 2016 des Landkreises Cochem-Zell

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Zusätzliche Autoren gesucht

Cochem-Zell. Die Vorbereitungen für das neue Heimatjahrbuch 2016 des Landkreises Cochem-Zell läuft bereits auf Hochtouren. Im Redaktionsausschuss wurden bereits die Weichen für die neue Publikation gestellt. Auch diesmal wird mit dem Thema „Sitten und Gebräuche im Jahreslauf“ ein Schwerpunktthema reflektiert. Wer kennt sie heute noch, die Begriffe „Hillich“, „Kräuterwisch“ oder „Myrtenkranz“, die in früheren Jahrzehnten die Ehevorbereitungen einleiteten. Natürlich hat dabei der Polterabend anstelle der Hillich überlebt, wo meistens zum großen Leidwesen des Brautpaares viel Porzellan zerdeppert wird, das anschließend in mühevoller Kleinarbeit wieder von der Fahrbahn oder dem Hof zu säubern ist. Wie sieht es mit dem Kräuterwisch aus? Welche Kräuter sind dort zu welchem Zweck zusammengebunden? Hat die Großmutter weitergegeben, dass die Myrte der einzige Schmuck der Brautleute war oder gibt es noch andere Hochzeitsbräuche? Das Heimatjahrbuch Cochem-Zell wird in den drei Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück publiziert. Interessant ist in diesem Zusammenhang, ob es regional ganz spezifisches Brauchtum in einzelnen Orten gibt, die bisher noch nicht bekannt sind? Entsprechende Beiträge würden mit Sicherheit die Kreispublikation ungemein bereichern. Zudem fasziniert auch die Kinder heute noch der alljährliche Besuch des heiligen Nikolaus, einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirche, der den Kleinen Geschenke bringt und so an den heiligmäßigen Bischof aus Myra erinnert. Um diesen Abend rankt sich natürlich ebenfalls viel Brauchtum, denn in früheren Jahren gehörte auch der berühmt-berüchtigte Knecht Ruprecht, falls er in die Wohnung eingelassen wurde, in das adventliche Ensemble. Seine Aufgabe bestand darin, den Ermahnungen des Nikolaus größeren Nachdruck zu verleihen. Aber nicht nur zu fröhlichen und heiteren Anlässen gab es die unterschiedlichsten Bräuche, auch der Tod und Beerdigungsriten hatten ihren festen Platz in der Gesellschaft. Damals noch als der Tod wegen mangelnden medizinischen Behandlungsmethoden noch allgegenwärtig war. Eigentlich war das ganze Jahr über, eingespannt im christlichen Kalender, voller Mythen und Brauchtum. Gerne dürfen auch aktuelle Sitten wie der Schulbeginn oder andere Höhepunkte im dörflichen Leben beschrieben werden. Natürlich freut man sich im Redaktionsausschuss auch über Texte von jüngeren und älteren Autoren zu anderen Themen im Kreisgebiet Cochem-Zell. Vielleicht wird momentan in einer Schule im Kreisgebiet eine solche Thematik aufgearbeitet, die man auch dem Heimatjahrbuch zur Verfügung stellen könnte. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, möge seine Beiträge beim Kulturbüro der Kreisverwaltung Cochem-Zell, Tel. (0 26 71) 6 10, oder beim Redaktionsleiter Heinz Kugel, Am Flürchen 18, Lieg, Tel. (0 26 72) 7 17 47, einreichen. Die Texte und auch die Fotos werden auf digitalem Wege bis spätestens zum Einsendeschluss, dem 31. Mai erbeten.

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