Allgemeine Berichte | 08.10.2013

Hubertusmesse mit Erntedank auf Burg Pyrmont

„Zurück zur gottgegebenen Natur“

Hegering Maifeld hatte Jagdfreunde und Gäste eingeladen - Bläser umrahmten die Veranstaltung musikalisch

Veranstalter und Gäste, die Parforcehorn Bläser „Struth“, (vordere Reihe v.l.) Hegeringleiter Kastor Michels, Burgbesitzer Udo Petschnigg, Pfarrer Stefan Augst, Lektor Josef Gödert.HF

Roes. Bei zeitweise strahlender Herbstsonne und angenehmen Temperaturen fanden sich rund 350 Besucher zur Hubertusmesse in Verbindung mit einem Erntedankamt im Vorhof der Burg Pyrmont mit Pfarrer Stefan Augst aus Mendig und Lektor Josef Gödert aus Naunheim ein. Eingeladen dazu hatte der Hegering Maifeld unter Hegeringleiter Kastor Michels aus Naunheim. Eingebunden in den Festgottesdienst waren, wie auch in den vergangenen Jahren, die Parforcehorn-Bläser „Struth“ aus dem vorderen Hunsrück. Das Programm der Vorjahre war durch das allgemein übliche „Einläuten“ zum Gottesdienst durch Turmbläser ergänzt. Es war die 20. Hubertusmesse in Folge. Hegeringleiter Kastor Michels eröffnete die Feierstunde, zeigte nach dem anhaltenden vorausgegangenen Regentag Freude über den großen Zuspruch und begrüßte die Besucher, darunter an erster Stelle die Burgbesitzer, Familie Hubert und Martha Petschnigg, Dr. Dieter Mannheim, Vorsitzender der Jäger-Kreisgruppe Mayen, Ortsbürgermeister Arnold Johann aus Roes und weitere Vertreter aus Verwaltung und Politik. Stilles Gedenken galt den verstorbenen Eltern des Burgbesitzers, Hubert und Else Petschnigg, „die die Hubertusmesse in den Anfangsjahren schon immer sehr begrüßt hätten“, so der Hegeringleiter. Weitere Willkommensgrüße galten einer 50-köpfigen Wandergruppe des Eifelvereins Daun unter Vorsitz von Alois Mayer. „Herzliche Grüße gelten der Jägerschaft und allen Freunden des Waldes und des Wildes“, sagte der Hegeringleiter, verwies auf die Gewohnheit, die Kollekte wiederum für einen sozialen und gemeinnützigen Zweck zu spenden. Die Predigt von Pfarrer Stefan Augst galt den Inhalten und Werten der Hubertusmesse und des Erntedankes. „Der Brauch zur Hubertusmesse reicht bis in das Mittelalter zurück, im Gedenken an den heiligen Hubertus, eine feierliche Messe zu lesen. Die Kirche wurde mit Grün der Wälder geschmückt, statt Chor order Orgel übernahmen später die Jagdhörner die liturgische Musik“, sagte er. Zum Erntedank sprach er den Hunger in der Welt an, dankte für die Ernte, dank der Hege und Pflege durch die Menschen und formulierte den Dank mit den Worten „Lasst uns zu der von Gott geschaffenen Natur zurück kehren, sie ehren und pflegen. Es gibt Gründe, uns zu freuen, wie die Natur uns ernährt“, sagte er und formulierte den Schlusssatz mit den Worten: „Danken wir dem Herrn für die reiche Ernte, im Bewusstsein, dass er uns die Erde geliehen hat, die wir an unsere Nachkommen weitergeben.“ Im Wechsel zwischen Ansprachen, Gebet und Gesang begeisterten die Klänge der Parforcehorn-Bläser, die mit dem Lobgesang „Großer Gott wir loben Dich“ in zwei Strophen, endeten, die die Gottesdienstbesucher gerne mitsangen. Das „Einläuten“ der Hubertusmesse auf der Turmspitze der Burg Pyrmont übernahmen die heimischen Bläser Horst Weber, Andreas Rockenfelder, Uwe Lindenhorst, Hans Peter Bach, (alle Jagdhorn) und Michael Schäfer auf Trompete. Zahlreich nutzten die Besucher anschließend die Gelegenheit, sich mit Freunden und Bekannten in der Burg-Gastronomie zur Mittagsmahlzeit und geselligem Beisammensein zu treffen.

Segnung der Ernte durch Pfarrer Stefan Augst.

Segnung der Ernte durch Pfarrer Stefan Augst.

Veranstalter und Gäste, die Parforcehorn Bläser „Struth“, (vordere Reihe v.l.) Hegeringleiter Kastor Michels, Burgbesitzer Udo Petschnigg, Pfarrer Stefan Augst, Lektor Josef Gödert.Fotos: HF

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