Gedenken in Koblenz
„5 nach 12“: Erinnerung an die jüdischen Altstädter mit Mahnrede zum 9. November
aus Koblenz
Koblenz. Am 9. November 2026 erinnert die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ mit einer Gedenkveranstaltung und einer Mahnrede unter der Überschrift „5 nach 12“ an die jüdischen Altstädter, die von den Nationalsozialisten vertrieben, gequält und ermordert wurden.
Für 25 von Ihnen finden sich in der Görgenstraße, der Kastorpfaffenstrasse, dem Kastorhof, der Kastorstrasse, an der Liebfrauenkirche, der Marktstraße, der Pfuhlgasse und dem Zentralplatz Stolpersteine. Nur einer dieser Altstädter, Adolf (Addi) Bernd, überlebte die Grausamkeiten und die Tötungsmaschinerie.
Das Gedenken, in Anwesenheit von Dekan Thomas Darscheid (Pfarrei Koblenz Dreifaltigkeit) und Pfarrerin Marina Brilmayer (Evangelische Kirchengemeinde Koblenz-Mitte), beginnt um 12:05 Uhr in der Görgenstraße an der Stele der ehemaligen Balduinstraße und soll zugleich eine Brücke von 1938 ins Jahr 2026 schlagen.
Weitere Themen
Erinnerung an die jüdischen Altstädter Foto: Foto: Prival