Politik | 08.05.2014

CDU-Fraktionsmitglieder bei Ortsbesichtigung auf Schmitzers Wiese

Bezirkssportanlage erweist sich als Sanierungsfall

Das Foto zeigt von links: Anne Schumann-Dreyer, Eitel Bohn und Monika Sauer.privat

Koblenz. Viele Koblenzer gehen in ihrer Freizeit regelmäßig sportlichen Aktivitäten nach. Neben den zahlreichen Vereinen, die eine breite Palette unterschiedlichster Betätigungsmöglichkeiten anbieten, ist Koblenz auch für seine vielfältigen Sportveranstaltungen bekannt, die das ganze Jahr über Besucher aus nah und fern anlocken. Zurecht wird Koblenz daher häufig als „Sportstadt“ bezeichnet. Die Attraktivität des Sportstandorts Koblenz ist jedoch eng mit der zur Verfügung stehenden Infrastruktur und der Qualität der Sportanlagen verbunden.

„Leider ist diese nicht überall so, wie es wünschenswert wäre“, meint die Fraktionsvorsitzende der CDU im Koblenzer Stadtrat, Anne Schumann-Dreyer. So hätten beispielsweise Mitglieder ihrer Fraktion bei der Besichtigung der Bezirkssportanlage Schmitzers Wiese sehr bedenkliche Zustände vorgefunden. „Sowohl das Außengelände als auch der Innenbereich der Gebäude weisen erhebliche Mängel auf“, stellt Eitel Bohn, Mitglied im Sport- und Bäderausschuss des Stadtrats, fest. „Vor allem die Sanitäranlagen sind in einer ausgesprochen schlechten Verfassung und niemandem mehr zuzumuten“, ergänzt die sportpolitische Sprecherin der Fraktion, Monika Sauer. Da hier neben der Nutzung durch Schulen, Vereine und Freizeitsportler auch überregionale Wettkämpfe mit Gästen von außerhalb ausgetragen würden, sei die gegenwärtige Situation untragbar. „Wir haben daher im Stadtrat zusammen mit den Fraktionen der SPD, BIZ, Bündnis 90/Die Grünen, FBG und FDP eine gemeinsame Anfrage an die Verwaltung gerichtet, um in Erfahrung zu bringen, ob die dortigen Mängel bekannt sind und ob bereits konkrete Sanierungspläne bestehen“, so Schumann-Dreyer weiter. Aus der Antwort ging hervor, dass die Stadt von den Missständen Kenntnis habe und bereits konkrete Maßnahmen plane. So stünden für die Umkleidekabinen im Haushalt 2013 Mittel in Höhe von 28.400 Euro zur Verfügung, die zur Sanierung des hinteren Duschbereichs eingesetzt würden. Der Auftrag hierzu sei schon Ende vergangenen Jahres erteilt worden, sodass spätestens nach Ablauf der aktuellen Fußballsaison die Sanierung beginnen könne. Sobald der Haushalt 2014 freigegeben sei, könnte zudem auch die Weitsprunganlauf- und Absprungfläche erneuert werden, für die insgesamt 3000 Euro bereitstünden. Zudem würden durch das Sport- und Bäderamt zur Instandsetzung der Rundlaufbahn für 2015 weitere Gelder beantragt. „Eine Generalsanierung der gesamten Sportanlage sei jedoch erst einmal nicht vorgesehen, da bislang keine entsprechenden Mittel eingestellt wurden“, fasst Monika Sauer zusammen. Bisher gebe es lediglich Kostenschätzungen für einen Umbau der Toilettenanlage einschließlich der Einrichtung einer Behinderten-Toilette, die sich auf 195.000 Euro beliefen. „Da wir alle daran interessiert sein sollten, dass die Bezirkssportanlage Schmitzers Wiese weiterhin ein Aushängeschild der Stadt Koblenz bleibt, schlagen wir vor, dass die Verwaltung zeitnah eine Liste aller Mängel und der voraussichtlichen Kosten zu deren Behebung erstellt, sodass weitere Sanierungsmaßnahmen geplant werden können“, erklären die drei Mitglieder der CDU-Fraktion abschließend.Pressemitteilung

der CDU-Fraktion im

Koblenzer Stadtrat

Das Foto zeigt von links: Anne Schumann-Dreyer, Eitel Bohn und Monika Sauer.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Essen auf Rädern
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Titel
Schulze Klima -Image
Anlagenmechaniker
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Empfohlene Artikel
Der Knotenpunkt Burgstraße Ostallee.
175

Lahnstein. Die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ nimmt Stellung zu einem jüngst veröffentlichten Leserbrief in der lokalen Presse, in dem eine verbindliche Festlegung des Stadtrates auf die Ringlösung gefordert wird. Den Gegnern wird vorgeworfen, es mangele ihnen an seriösen Alternativen, sie würden wesentliche Punkte ausblenden und die Probleme der früheren Verkehrsführung ignorieren.

Weiterlesen

Wie gewohnt entwickelten sich während der Präsentation lebhafte Gespräche: Gemeinsam versuchte man, die Bilder zeitlich einzuordnen und die darauf abgebildeten Personen zu identifizieren.
19

Urbar. Kürzlich lud die FREIE LISTE – Bürger für Urbar e.V. erneut zum „ahle Bilda gugge“ ins Urbarer Bürgerhaus ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2265

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige
PR-Anzeige
Ostergrußanzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita