Allgemeine Berichte | 19.03.2026

Wohnraumprobleme Koblenz

Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ fordert neues Konzept für Ferienwohnungsangebote

Foto: Hermann Schäfer

Koblenz. Seit längerem ist die Frage des mangelnden Wohnraums in der politischen Diskussion präsent.

Hier geht es zum einen sicherlich nicht nur darum bezahlbaren innerstädtischen Wohnraum bereit zu halten sondern auch damit dazu beizutragen dass ein intaktes soziales Umfeld bestehen bleiben kann.

Immer wieder fällt es der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ auf, daß insbesondere in der Altstadt, Wohnraum in Ferienwohnungen umgewandelt wird.

Eine Anfrage an den Oberbürgermeister der Stadt Koblenz ergab, daß von den rund 9.660 innerstädtischen Wohnungen derzeit von nur etwa 250 bis 300 als „aktive FeWo Angebote“ gelistete Wohnungen und Apartments auf Online-Portalen nachzuweisen sind. Ob diese Angaben mit dem subjektiven Eindruck der Bürgerinnen und Bürger kompatibel ist lässt eine solche Aussage natürlich nicht zu, da auch viele Angebote „unter der Hand“ vermittelt werden. Das sich die dies Angebote, so die Wahrnehmung, im kleinteiligen Altstadt Quartier konzentriert führt dies schleichend zu sozialen Problemen. Städteforscher sprechen hier von Touristifizierung. Steigende Immobilienpreise, Mieten , Verdrängung von Anwohnern, Veränderung lokaler Infrstruktur, Ausdünnung der Nahversorgung sind die Folgen. Die Bürgerinitiative fordert daher - wie schon im letzten Jahr gegenüber Baudezernent und Oberbürgermeister vorgetragen - eine bauaufsichtliche Vorgabe um die weitere Umwidmung von Wohnraum in Ferienwohnungen, insbesonder in der Kernaltstadt zu reglementieren. Darüber hinaus zeigt sich die BI irritiert, daß nach Angabe des Oberbürgermeisters die Gewerbeaufsicht einmal zugelassene Ferienwohnungen nicht weiter kontrolliert und es scheinbar im Ordnungsamt auch keine Kontrollinstanz gibt, die nicht genehmigte Umwidmung und Betreibung von Ferienwohnungen und möblierten Zimmern überprüft . Formal sind Einnahmen aus Vemietung steuerpflichtig, auch im Hinblick bzgl. des zukünftigen zu erhebneden Gästebeitrags sollten Erfassung und Kontrolle straff organisiert sein. Der Markt für Ferienappartments funktioniert teilweise als regulatorischer Graubereich. Ein Trend in der Kernaltstadt ist klar erkennbar, Wohnungng sind vermehrt nicht mehr primär Ort des Wohnens, sondern flexible Renditeobjekte im lokalen Tourismusmarkt.

Formal sind Einnahmen aus Vemietung steuerpflichtig, auch im Hinblick bzgl. des zukünftigen zu erhebnenden Gästebeitrags sollten Erfassung und Kontrolle straff organisiert sein. Der Markt für Ferienappartments funktioniert teilweise als regulatorischer Graubereich. Ein Trend in der Kernaltstadt ist klar erkennbar, Wohnungng sind vermehrt nicht mehr primär Ort des Wohnens, sondern flexible Renditeobjekte im lokalen Tourismusmarkt.

Foto: Hermann Schäfer Foto: BI "Unsere Altstadt"

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  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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