Politik | 28.02.2013

Das Klima kann jede Hilfe gebrauchen

In Koblenz gehen am 23. März im Rahmen der Aktion „Earth Hour“ die Lichter aus

Die Vertreter der veranstaltenden Organisationen hoffen auf eine rege Beteiligung.  uko

Koblenz. Es ist nichts Gutes zu erwarten, wenn die Lichter ausgehen. Das muss jedoch nicht immer so sein. Wenn am Samstag, 23. März in den Abendstunden an zahlreichen Gebäuden der Stadt das Licht im Rahmen der weltweiten Aktion „Earth Hour“ verlöscht, dann soll dieses ungewöhnliche Ereignis die Menschen zum Nachdenken bewegen. Denn es geht um den Schutz des Klimas. Und jeder ist zum Mitmachen aufgefordert, kann einen eigenen Beitrag leisten, auch wenn er noch so gering erscheint: Beispielsweise öfter mal das Fahrrad benutzen und das Auto stehen lassen.

Wahrzeichen, Denkmäler und andere bekannte Gebäude werden an jenem 23. März einbezogen, so das Reiterstandbild am Deutschen Eck, die Festung Ehrenbreitstein und die Basilika St. Kastor. Eine komplette Liste der beteiligten Gebäude kann unter www.klimaschutz.koblenz.de eingesehen werden. Zwar gehen die Lichter aus, aber dies soll nicht das Symbol für einen tristen Abend sein. Im Gegenteil, die Veranstalter, das sind der Evangelische Kirchenkreis Koblenz, das Katholische Dekanat Koblenz, Ökostadt Koblenz, das Umweltamt der Stadt Koblenz und das Theater der Stadt Koblenz, versprechen einen interessanten und vergnüglichen Abend.

Lichteraktion und Bilder zur „Earth Hour“ aus aller Welt

Mitmachen werden auch einige Vertreter aus dem gewerblichen Bereich. Start ist um 19.30 Uhr in der Basilika St. Kastor mit inhaltlichen und künstlerischen Impulsen zum Thema Klimaschutz, Klimagerechtigkeit, Klimawandel und Bewahrung der Schöpfung. Die eigentliche „Earth Hour“ wird zwischen 20.30 und 21.30 Uhr auf dem Kastorhof stattfinden, und zwar mit einer großen Lichteraktion und Bildern zur „Earth Hour“ aus Koblenz und aller Welt. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: Das Tanzensemble der Tanzschule Steps, die Trommelgruppe Selimba der Casa Silvana unter Leitung von Stefan Lenz und die orientalische Tanzgruppe der Casa Silvana unter der Leitung von Nadine Lenz werden auftreten.

Die „erste Stunde für die Erde“

Die WWF Earth Hour geht auf eine Aktion der australischen Stadt Sydney im Jahr 2007 zurück. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Stunde für die Erde teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Im Jahr 2012 haben bereits 150 Länder und 6525 Städte an der Aktion teilgenommen. Allein in Deutschland verdoppelte sich die Zahl der teilnehmenden Städte auf 132, unter ihnen ist auch Koblenz.

Die Vertreter der veranstaltenden Organisationen hoffen auf eine rege Beteiligung. Foto: uko

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