Allgemeine Berichte | 03.12.2014

Kultursalon Koblenz

Die Kunst ein magischer Ort zu sein

Vier anspruchsvolle Museumsmacher der Region diskutieren am 13. Dezember im Kurfürstlichen Schloß, in Koblenz

Petra Lötschert, Gründerin und Moderatorin des Kultursalons Koblenz. privat

Koblenz. Der Kultursalon Koblenz präsentiert am 13. Dezember einen spannenden Diskurs von 17.30 bis 19 Uhr im Kurfürstlichen Schloß/Eingang GrandCafè. Eintritt frei.

Das Wort Museum entstammt der hellenistischen Antike. Das Museion von Alexandria mit seiner Bibliothek war die Forschungseinrichtung dieser Zeit. Es war nicht nur das Heiligtum der Musen, der Schutzgöttinnen von Kunst, Kultur und Wissenschaft. Es galt in seiner frühen Institution bereits als Aufbewahrungsstätte bedeutsamer, lehrreicher, exemplarischer Gegenstände - mit der Aufgabe aufzubewahren, zu kategorisieren, erforschen und auch auszustellen. Das Museum als Ort für die Zurschaustellung bedeutsamer Sammlungen spielte sich in seiner Konzeption erst im 18. Jahrhundert ein. Die Kunstkammern von Adel und Klerus, galten als Vorstufe dazu. Ab der Industrialisierung kamen Unternehmer und Firmen mit eigenen Sammlungen auf.

Museen sind Zeugnisse der menschlichen Entwicklung. In sie wird investiert, um das nationale, internationale Prestige von Land und Stadt zu erhöhen. Nach Restriktionen des Deutschen Museumsbundes 1978 darf ein öffentliches Museum keine kommerzielle Struktur aufweisen. Wie schwer ist es heute ein Museum zu führen? Fast alle Museen leiden unter einer knappen Budgetierung. Wie kann sich ein Museum mit eigener Kreativität dem Zeitgeist anpassen - durch ansprechende Präsentationen und Ausstellungsräume genügend Publikum anzulocken, dem Besucher Möglichkeit zu einer erkenntnisreichen Interaktion bieten? Wie unterscheiden sich diese von Privat- und Unternehmensmuseen, die politischen Einfluss auf die Gesellschaft nehmen können?

Auch von dubiosen Auktionen, aktuellen Kunstfälschungen wird die Rede sein. Sollte man das Wissen von Kunstfälschern, den Meistern der Stilvielfalt positiv nutzen? Selbst vor den neusten Entwicklungen der NS-Raubkunst macht diese interessante Runde nicht halt. Selbstverständlich wird auch diese Frage vor Ort geklärt - Können die Museumsmacher, Kuratoren von heute ihre Ausstellungs-Träume noch wahr werden lassen? Dazu hat der Kultursalon Koblenz folgendes Diskussionsthema entworfen:

Museumsmacher – von der Kunst der Höhenflüge bis zu bezahlbaren Träumen. Es diskutieren Museumsmacher aus Rheinland-Pfalz im Kultursalon Koblenz am 13. Dezember im Kurfürstlichen Schloß von 17.30 bis 19. Eintritt frei.

Petra Lötschert - Gründerin und Moderatorin des Kultursalon Koblenz - hat für die wichtigsten Museumsmacher der Region zu einem spannenden Diskurs eingeladen. Die Gesprächsgäste an diesem Abend sind: Monika Gass Leiterin des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen, Jörg Busch Geschäftsführer der Vulkanpark GmbH, Prof. Dr. Beate Reifenscheid Ludwig Museum und Dr. Oliver Kornhoff Direktor des Arp Museum Remagen und Leiter des Künstlerhauses auf Schloss Balmoral.

Renommierte Museumsmacher, ihre Aufgaben, Spezialitäten, Sorgen, einfallsreiche Überlebensstrategien wie Träume können die Gäste kennenlernen. Das neue Programm des Kultursalon Koblenz für 2015 wird an diesem Abend ebenfalls vorgestellt. Der Kultursalon Koblenz ist ein repräsentatives Podium für die Kulturschaffenden der Region. Kultur hält Hof.

Mehr über den Kultursalon, seine Ziele und Termine über http: www.kultursalonkoblenz.de.

Petra Lötschert, Gründerin und Moderatorin des Kultursalons Koblenz. Foto: privat

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