Politik | 07.08.2014

Staatsminister Alexander Schweitzer zeichnet Dr. Hans-Dieter Fricke mit Verdienstorden aus

Ehrung für langjähriges gesellschaftliches Engagement

Dr. Hans-Dieter Fricke und Staatsminister Alexander Schweitzer bei der Verleihung.Ministerium für Soziales

Koblenz/Mainz. Besondere Ehre für Dr. Hans-Dieter Fricke aus Koblenz: Staatsminister Alexander Schweitzer hat ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Die Verleihung fand in Mainz im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie statt. Dr. Hans-Dieter Fricke habe sich durch sein langjähriges Engagement um die Gesellschaft verdienst gemacht, so der Minister bei der feierlichen Übergabe.

In der Forschung aktiv

Nach dem Studium der Ingenieurswissenschaften und Promotion gelang es ihm, in der Forschungsabteilung des Unternehmens Goldschmidt die Schienenschweißung in Deutschland entscheidend weiterzuentwickeln und dem Unternehmen die Etablierung auf dem Weltmarkt zu ermöglichen. Danach wurde er beauftragt, das Unternehmen, mit der Firma Orgo-Thermid in Lake Hurst (USA) als Geschäftsführer und Sprecher der Gesellschaft eine neue Fabrik aufzubauen, um das Gesamtunternehmen erfolgreich im Wettbewerb zu etablieren und gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

Von 1985 bis 2000 führte und entwickelte er als Geschäftsführer und Sprecher der Keramchemie GmbH in Siershahn auf dem Gebiet des industriellen Korrosionsschutzes und Säureschutzbaus das Unternehmen zu einem Weltmarktführer. Besondere Aufmerksamkeit verdient Frickes Engagement jedoch ab dem Jahr 1990 für eine positive wirtschaftliche und arbeitsplatzsichernde Entwicklung in den neuen Bundesländern. Mit der Übernahme der Säureschutz GmbH in Leipzig hat er sich in besonderem Maße für den Erhalt von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen in der Region eingesetzt. In den Monaten und Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung habe Fricke damit einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung von Vertrauen, Verständnis und Akzeptanz zwischen den Menschen und Unternehmen der alten und neuen Bundesländer geleistet, so Staatsminister Alexander Schweitzer.

Auf vielen Ebenen aktiv

Neben dem beruflichen Engagement hat sich Fricke auch ehrenamtlich auf vielen Ebenen eingesetzt. Mehr als zwei Jahrzehnte engagierte er sich aktiv im Rheinischen Unternehmerverband Steine und Erden e.V. in Neuwied. Seit 1986 im Vorstand, davon von 1991 bis 1999 als Vorsitzender, gelang es ihm in unterschiedlichen Bereichen in Zusammenarbeit mit den Vertretungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine verantwortungsvolle Verbandspolitik zu prägen und mitzugestalten.

Mit Know-how das Unternehmen weiterentwickelt

Ab 1988 war er Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Koblenz. Von 1993 bis 1999 war er als Vizepräsident des Präsidiums mitverantwortlich für den gesamten IHK-Bezirk mit annähernd 60.000 Mitgliedsunternehmen. Bis zu seinem Ausscheiden aus der Vollversammlung war er zugleich Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses. Daneben engagierte er sich bei der Stiftung des Evangelischen Stifts St. Martin und der Stiftsklinikum Mittelrhein GmbH. Im November 1999 wurde er in den Aufsichtsrat des damaligen Gesundheitszentrums Evangelisches Stift, der heutigen Stiftsklinikum Mittelrhein GmbH, gewählt. Im Mai 2000 trat er in den Verwaltungsrat der Stiftung Evangelischer Stift St. Martin ein und wurden dort 2001 ebenfalls zum Vorsitzenden gewählt, ein Amt, das er bis 2012 innehatte. Unter seiner Führung wurde in den Jahren 2002 und 2003 die Fusion des Koblenzer Krankenhauses Evangelisches Stift mit den beiden Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen in Boppard und Nastätten geplant und verhandelt, die dann in der Gründung des Stiftsklinikums Mittelrhein GmbH mündete. Ziel der Fusion war, alle drei Standorte mit ihren medizinischen Angeboten und ihren Arbeitsplätzen zu sichern.

Ein besonderer Einsatz Frickes war die Abwendung der drohenden Insolvenz des mit der Bauausführung beauftragten Generalunternehmers des „Wohnparks am Stift“, in dem eine betreute Wohnanlage mit 124 Eigentumswohnungen und ein stationäres Hospiz mit zehn Plätzen entstehen sollte.

Auf jegliche Vergütung verzichtet

Sämtliche Tätigkeiten hat er ehrenamtlich ausgeübt. Dieses Engagement hat der Bundespräsident nun mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. „Da bin ich erst mal sprachlos“, war Hans-Dieter Frickes erste spontane Reaktion, als er über die Auszeichnung informiert wurde.

Dr. Hans-Dieter Fricke und Staatsminister Alexander Schweitzer bei der Verleihung.Foto: Ministerium für Soziales

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