Politik | 05.04.2014

Zukunftswerkstatt Asterstein

Eine neue Form der direkten Bürgerbeteiligung

50 Bürgerinnen und Bürger nahmen an dieser Aktion teil

Das Schaubild fasste das Themenspektrum der Zukunftswerkstatt zusammen VA

Koblenz-Asterstein. Im Rahmen der Bestandsaufnahme zur Entwicklung des Koblenzer Stadtteils Asterstein fand im Gymnasium Asterstein die Auftaktveranstaltung statt, zu der die Stadtratsfraktion Koblenz von Bündnis 90/DIE GRÜNEN alle Bewohner Astersteins zu dieser gemeinsamen Ideenwerkstatt geladen hatte. Die Begrüßung erfolgte durch das Ratsmitglied Uwe Diederichs-Seidel (Bündnis 90/Die Grünen) und Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Für eine lockere Atmosphäre und die sachliche Dokumentation sorgten Ulli Gondorf und Vanessa Zinke von der Gondorf Organisationsberatung. Zuerst stand eine Vorstellungsrunde auf dem Programm. Alle Teilnehmer sollten sich gegenseitig besser kennenlernen. Dazu versammelte man sich draußen auf der Wiese und Ulli Gondorf brachte durch Fragen nach Herkunft, Wohnort oder Vereinszugehörigkeit die gesamte Gruppe in Bewegung. Etwa 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen an dieser Aktion teil. Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Mitglieder der CDU, Vertreter der KG Asterstein, des Ortsrings, des AWO Kreisverbandes, der KITA, der Realschule plus und der Pfadfinder beteiligten sich an dieser Zukunftswerkstatt. Anschließend sammelte man sich an Gruppentischen, um gemeinsam positive und negative Aspekte des Stadtteils auf Kärtchen zu notieren. Auch bei dieser Aufgabe konnten sich die Teilnehmer des Treffens besser kennenlernen. Ziel des Tages sollte es sein, Menschen zu finden, die ähnliche Interessen vertreten, wie man selbst. Die Astersteiner schätzen die natur- und gleichzeitig stadtnahe Lage, die netten und hilfsbereiten Menschen, die Infrastruktur und die Schulen des Stadtteils. Dennoch vermissen die Bürger eine generationenübergreifende Gemeinschaft, einen Informationsaustausch zur Vermeidung von Gerüchten oder eine Verbindung zwischen neuem und altem Asterstein. Auf Grundlage der wichtigsten Aspekte wurden zunächst drei Projektgruppen gebildet, die ihre Arbeit sofort aufnehmen werden.

Projektgruppen gebildet

Die AG Infrastruktur/ Verkehr, die AG Kinder/ Jugend/ Schule und die AG Treffpunkte/ öffentlicher Raum widmen sich einzelnen Aspekten der Stadtteilentwicklung. Dies waren nur einige der gesammelten Themen an diesem Vormittag. Alle Einzelaspekte, die nicht spontan von einer AG in Angriff genommen werden können, gehen nicht verloren, sondern sollen an anderer Stelle wieder aufgegriffen werden. Abschließend wurde ein regelmäßiger Stammtisch vereinbart. Für alle Astersteiner, die das Treffen verpasst haben, soll das Ergebnisplakat, das während der Veranstaltung von Zeichner Gregor Landwehr erstellt wurde, an zentraler Stelle auf dem Asterstein, ausgestellt werden. Auch die Moderatoren von der Gondorf Organisationsberatung werden die Dokumentation der Veranstaltung zur Verfügung stellen können. Jeder Mitbürger, der jetzt noch gerne an der Entwicklung Astersteins teilnehmen möchte, ist herzlich willkommen.

Uwe Diederichs-Seidel, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Ulli Gondorf wiesen ausdrücklich daraufhin, dass bei der Auftaktveranstaltung natürlich keine endgültigen und Ergebnisse zu erwarten gewesen seien. Die Veranstalter wollten mit dieser Veranstaltung eine neue Form der direkten Bürgerbeteiligung erproben, bei der man nicht erst auf das Handeln der Verwaltung warten müsse. „Wir könnten uns gut vorstellen, dass auch in anderen Stadtteilen solche Formen der direkten Beteiligung erprobt werden. Die Dokumentation kann dann dabei helfen, dies zu realisieren.“, so Uwe Diederichs-Seidel. Weitere Treffen nach den Sommerferien stehen in der Planung, an denen die Themen dann ausführlicher und systematischer weiterentwickelt werden sollen und an denen dann möglicherweise erste Lösungswege aufgezeigt. Alle Beteiligten waren mit der Auftaktveranstaltung sehr zufrieden.

Das Schaubild fasste das Themenspektrum der Zukunftswerkstatt zusammen Foto: VA

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