Lokalsport | 28.04.2025, 09:05 Uhr

Erneuter Sieg für Falken Motorsport bei NLS 2

Zu Beginn des Rennens begeisterten packende Positionskämpfe die zahlreichen Fans. Fotos: BURG
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Nürburg. Beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie stellte Falken Motorsports mit einem weiteren Sieg seine Dominanz in der NLS erneut unter Beweis. Nachdem die von Schnabel Engineering betreuten Fahrzeuge des japanischen Reifenherstellers 2024 fünf von acht Rennen für sich entschieden hatten, verbuchte das Team aus Butzbach bei Frankfurt auch in diesem Jahr in den bisherigen Rennen die Erfolge im Gesamtklassement.

Dorian Boccolacci (Frankreich) und Alessio Picariello (Belgien) waren bei der ADAC-Ruhrpott-Trophy die erfolgreichen Piloten, die nach dem Doppelsieg der beiden Falken Porsche 911 GT3 R zum Saisonauftakt den 911er siegreich ins Ziel pilotierten. Im Ziel hatte das Duo von Falken einen komfortablen Vorsprung von 30,751 Sekunden vor den zweitplatzierten Christian Krognes (Norwegen) und Mattia Drudi (Melle) im Aston Martin Vantage GT3 Evo von Walkenhorst Motorsport. Auf Platz 3 überquerte das Fahrer-Quartett des BMW M4 GT3 Evo von ROWE Racing mit Augusto Farfus (Monaco), Jesse Krohn (Finnland), Raffaele Marciello (Schweiz) und Kelvin van der Linde (Österreich)die Ziellinie.

In den Runden zuvor hatte sich der ROWE-BMW in einem spannenden Finish gegen den Porsche 911 GT3 R von Scherer Sport PHX mit Patric Niederhauser (Schweiz)und Patrick Pilet (Frankreich) durchsetzen können. Mit dem vierten Rang bei der Porsche-Premiere des Meuspather Rennstalls stellte Scherer Sport PHX zugleich das erfolgreichste Fahrzeug der lokalen Teams in der Gesamtwertung. Den fünften Rang belegte der zweite Falken-Porsche, der nach einem missglückten Boxenstopp wertvollen Boden verloren hatte. Auf Position sechs folgte mit dem Ferrari von Rinaldi Racing aus Mendig der zweite Bolide aus dem Reigen der lokalen Teams. Auf sieben fuhr der Audi R8 LMS GT3 von Juta Racing. Die beiden Ford Mustang von HRT, die in den ersten Runden des Rennens das Geschehen an der Spitze noch mitbestimmt hatten, erreichten auf den Positionen acht und zehn das Ziel. Der Fokus von HRT lag bei diesem Rennen ebenfalls wie beim Rennen zuvor nicht in erster Linie auf der Platzierung, sondern auf dem Test der Fahrzeuge in Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Die Top 10 komplettierte auf Rang neun der Mühlner-Porsche.

Insgesamt hatten 133 Fahrzeuge bei herrlichstem Frühlingswetter und vor einer großen Zuschauerkulisse das Rennen durch die Eifelwälder unter ihre Räder genommen.

Wer in dem Feld der 17 GT3-Boliden nach dem „Grello“ von Manthey Racing Ausschau hielt, musste enttäuscht feststellen, dass Manthey seinen Publikumsliebling nicht an den Start gebracht hatte. Dafür sorgte die Rennpremiere des Cayman GT4 RS Clubsport M, den das Team aus Meuspath zusammen mit der Griesemann Gruppe einsetzte, für mediale Aufmerksamkeit. Die Besonderheit an diesem Boliden ist neben der Befeuerung des Motors mit synthetischem Ottokraftstoff aus Methanol (eFuels), dass der Wagen auch erstmals von Manthey Racing selbst mit dem Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit entwickelt wurde und man daher viele Teile aus recyceltem Carbon verwendete. Das Ziel dieses Projektes soll es sein beim 24h-Rennen zu zeigen, dass ein Fahrzeug mit klimafreundlichen Kraftstoffen absolut konkurrenzfähig ist. Dass dieses Vorhaben, nicht realitätsfremd ist, stellten die beiden Piloten Björn und Georg Griesemann (Bornheim / Köln) mit Rang zwei in der Klassenwertung und dem 22. Gesamtrang bereits beim Debütrennen des Porsches unter Beweis.

Nachdem Joachim und Jürgen Nett (Mendig/Mayen) gemeinsam mit Christoph Dupre` bedingt durch technische Probleme am Audi RS3 beim ersten Lauf nicht die gehoffte Top-Platzierung erreichten, zeigten die Piloten bei diesem Rennen ihren 9 Klassenkontrahenten am Ende die Heckseite des Audis. Mit einem Vorsprung von 1,67 Sekunden kreuzte das Fahrertrio siegreich die Ziellinie.

Ebenso wie beim Saisonauftakt waren auch bei der ADAC-Ruhrpott-Trophy die lokalen Teams von Schmickler Performance und Black Falcon weitere Garanten für Podiumsplatzierungen in den Klassenwertungen. In der SP3T triumphierte erneut Maike Rönnefahrt (Kalenborn) mit dem von Schmickler Performance betreuten Porsche 982 Turbo gemeinsam mit Claudius Karch (Iffezheim) und Achim Wawer (Stuttgart). In der V6 belegte der von Thomas und Christian Heuchemer (beide Bad Ems) pilotierte Schmickler Porsche 911 zudem den zweiten Rang. Für Markus und Stefan Schmickler (beide Bad Neuenahr-Ahrweiler), die sich mit Horst Baumann (Bonn) das Cockpit des CUP3-Porsche 718 Cayman GT4 teilten, reichte es am Ende mit Rang 6 nur zu einer vorderen Mittelfeldplatzierung.

Gleich drei Podestränge in drei Klassenwertungen konnte die Mannschaft von Black Falcon aus Meuspath feiern. In der SP7 fuhr die Besatzung des Falcon-Porsche 718 Cayman GT4 RS als Sieger ins Ziel. In der Porsche Cup 2-Wertung belegte der 911er von Falcon den zweiten Rang. Über die gleiche Platzierung in der SP8T durften auch die Piloten der BMW M4 GT4 jubeln.

Der dritte Lauf der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie findet bereits in weniger als zwei Wochen am 10. Mai mit der 56. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy statt.

BURG

Grüner Motorsport: Mit der Rennpremiere des Cayman GT4 RS Clubsport M von Manthey und Griesemann soll der Motorsport nachhaltiger werden.

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Mit einem Vorsprung von 1,67 Sekunden überquerte der von Joachim Nett, Jürgen Nett und Christoph Dupre` pilotierte Audi RS3 die Ziellinie.

Mit einem Vorsprung von 1,67 Sekunden überquerte der von Joachim Nett, Jürgen Nett und Christoph Dupre` pilotierte Audi RS3 die Ziellinie.

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