Politik | 20.03.2014

Zwei Fragen an den Oberbürgermeister

Es fehlen nur noch wenige Schritte zum Überqueren der Ziellinie

„Wenn die Klinikfusion Realität wird, können wir stolz auf das sein, was wir alle im Gesundheitsbereich gemeinsam für die Region auf die Beine gestellt haben.“

Blick aktuell: Bereits vor zwei Wochen sprachen wir über die Klinikfusion. Jetzt ist man zwei entscheidende Schritte weiter, da der Koblenzer Stadtrat und der Kreistag Mayen-Koblenz der Fusion zugestimmt haben. Atmet man jetzt schon mal richtig durch oder sieht man das völlig unemotional?

Prof.Dr. Hofmann-Göttig:

Dass nun alle beteiligten Gremien sich jeweils so klar für die Fusion des Stiftungsklinikums Mittelrhein und des Gemeinschaftsklinikums Koblenz-Mayen ausgesprochen haben, empfinde ich als große Erleichterung. Wenn man mehr als zwei Jahre an solch einem komplexen Konstrukt mit einer, der Sache geschuldeten, enormen Intensität arbeitet, dann ist man am Ende des Weges glücklich, wenn man erfolgreich vor dem Ziel steht. Um im Bilde zu bleiben, es fehlen uns nur noch wenige Schritte zum Überqueren der Ziellinie. Ich denke, unemotional kann man das Ergebnis nicht sehen, wenn man, wie wir es taten, an solch einem großen Rad gedreht hat. An den eindeutigen Zustimmungsquoten innerhalb der jeweiligen Gremien und dem immer wieder geäußerten Lob an alle Verhandlungspartner, kann man einerseits ablesen, wie richtig die Entscheidung, die beiden Klinikverbünde zu fusionieren, letztlich war. Und andererseits zeigt diese deutliche Zustimmung auch, wie gut das Gesamtpaket ausgearbeitet wurde - nahezu alle Fragen waren schon vorab beantwortet. Ich bin also froh, alle Gremien hinter der Entscheidung zu wissen. Ich kann aber durchaus auch feststellen, dass es eines der schwierigsten Projekte meiner bisherigen beruflichen Laufbahn war.

Blick aktuell: Und wie geht es jetzt weiter?

Prof. Dr. Hofmann-Göttig: Jetzt fehlen noch die Zustimmungen des Kartellamtes und der Kommunalaufsicht bei der ADD. Hier erwarten wir keine entscheidenden Hindernisse mehr überwinden zu müssen. Letztlich bedarf es dann noch positiver Signale hinsichtlich der Regelungen zu den Zusatzversorgungskassen, die ich beim letzten Mal als gewisses Restrisiko bezeichnete. Je nachdem, wie schnell vom Kartellamt eine Entscheidung getroffen wird, kann es nun zwischen vier bis zwölf Wochen dauern, bis wir abschließende Bescheide haben. Unabhängig von diesem Zeitlauf wird, wenn alles in trockenen Tüchern ist, die Fusion zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein rückwirkend zum 01. Januar 2014 in Kraft treten. Wenn es soweit ist, gibt es Grund genug, stolz zu sein auf das, was wir alle hier im Gesundheitsbereich gemeinsam für die Region auf die Beine gestellt haben.

Weitere Infos unter

www.Hofmann-goettig.de

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