Allgemeine Berichte | 15.09.2015

Bischöfliche Realschule Koblenz mit neuem Namen und neuer Schulform

Franziskus als Namenspatron

Schulleiter Dirk Johann (rechts) und Albrecht Adam, Leiter des Arbeitsbereichs kirchliche Schulen im Bischöflichen Generalvikariat des Bistums Trier, präsentierten das neue Namensschild der St. Franziskus-Schule.privat

Koblenz. Die Bischöfliche Realschule Koblenz hat einen neuen Namen: Sie heißt nun „St. Franziskus-Schule Koblenz, Integrative Realschule Plus mit angeschlossener Fachoberschule in Trägerschaft des Bistums Trier“. Damit ist sie die letzte der 19 Schulen in Trägerschaft des Bistums Trier, die nun eine konkrete Person im Namen trägt. Vor wenigen Tagen fand die Feier zur Namensgebung statt.

Die Entscheidung, den heiligen Franz von Assisi zum Namenspatron zu wählen, sei von der Schulgemeinde bereits vor der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst Franziskus im März 2013 getroffen worden, betonte Schulleiter Dirk Johann. „Der Name ist aus der gesamten Schulgemeinschaft erwachsen“, ergänzte Albrecht Adam, Leiter des Arbeitsbereichs Kirchliche Schulen im Bischöflichen Generalvikariat Trier.

„Der Vorbildcharakter von Franziskus ist unbestritten“, sagte Johann. Dies gelte nicht nur für das soziale Engagement von Franz von Assisi, der als Kind wohlhabender Eltern geboren wurde und dem Reichtum entsagte, um den Armen nicht nur zu helfen, sondern auch mental näher zu sein, sondern auch für sein Verhältnis zur Natur. „Franz von Assisi ist unter anderem durch seine enge Verbundenheit zur Natur und sein genügsames Leben auch ein Vorbild für den behutsamen Umgang mit der Schöpfung, ganz im Sinn der jüngsten Enzyklika des Papstes, in der er die sozio-ökologischen Zusammenhänge aufweist“, erklärte Adam. Die Leitungskonferenz des Bistums Trier hatte, dem Antrag der Schule entsprechend, den neuen Namen festgelegt.

Zufrieden mit dem neuen Namen der Bischöflichen Realschule in Koblenz, die zurzeit von 605 Jungen und Mädchen besucht wird, ist auch die Schulaufsichtsbehörde. „Es ist wichtig, dass die Schule das Ziel eines ganzheitlich gebildeten und glücklichen Menschen verfolgt, und nicht, dass der Schüler nur ein Rädchen im Wirtschaftssystem ist. Und dafür ist Franziskus sicherlich ein guter Namenspatron“, sagte Ralf Groß von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, die die Aufsicht über die Schulen im Lande innehat.

Mit dem nun beginnenden neuen Schuljahr hat die St. Franziskus-Schule allerdings nicht nur ihren Namen gewechselt. Sie hat erstmalig zwei Klassen der elften Jahrgangsstufe, die mit den Schwerpunkten „Gesundheit und Soziales“ sowie „Wirtschaft und Verwaltung“ insgesamt 60 Schüler zum Fachabitur bringen möchten.

Außerdem bietet die Franziskus-Schule innerhalb der Orientierungsstufe Klassen, die einen ganztägigen Schulunterricht haben. Hieran nehmen ebenfalls 60 Jungen und Mädchen teil. Darüber hinaus wird sich das Erscheinungsbild der Schule ändern, denn auf dem Schulgelände ist ein großer Neubau mit Fachräumen für Kunst, Musik und Naturwissenschaften sowie eine Kapelle und eine Mensa vorgesehen.

Schulleiter Dirk Johann (rechts) und Albrecht Adam, Leiter des Arbeitsbereichs kirchliche Schulen im Bischöflichen Generalvikariat des Bistums Trier, präsentierten das neue Namensschild der St. Franziskus-Schule.Foto: privat

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