Allgemeine Berichte | 06.06.2014

Beim AKK-Frühschoppen im Weindorf wurde Stephan Brodmerkel durch die AHC-Taufe Schängel

„Gedaaft met Rhein- on Musselwasser“

Die Koblenzer Karnevalsvereine räumten für ihre tollen Umzüge zahlreiche Preise ab.

Koblenz. „E lustich Kowelenzer Schängelche ich sein, gedaaft met Rhein- on Musselwasser on met Wein“, heißt es im Refrain des bekannten Schängelliedes. Und genau das erlebte jetzt Stephan Brodmerkel,  Geschäftsführer der Creditreform Koblenz Dr. Rödl & Brodmerkel KG, bei der traditionellen Schängeltaufe im Weindorf. Alljährlich kürt beim Frühschoppen der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) das Alt Herrn Corps (AHC) einen prominenten Einwohner, um dessen „Geburtsfehler“, nicht in Koblenz zur Welt gekommen zu sein, auf lustige Art auszumerzen. Wie bei Koblenzer Karnevalisten üblich, geht es auch außerhalb der Session hier alles andere als todernst zu und auch der Kowelenzer Karnevalsruf musste herhalten. Die Schängeltaufe startete mit einer ganzen AHC-Armada, bestehend aus den Taufpaten Eduard Casel und Stephan Otto, Laudator Otto Hellinger,  Zeremonienmeister Eric Eierstock, Justitia Lisa Werber, Vater Rhein Karl-Heinz Wachendorf und Mutter Mosel Bianca Knappe, die Stephan Brodmerkel abholte und ihn durch die zahlreichen Karnevalisten im Innenhof des Weindorfs zur Bühne führte. Die Form des vom Zeremonienmeister vorgetragenen Lebenslaufs glich einer Büttenrede. Stephan Brodmerkel, geboren in Bamberg, also ein Franke „… führte die Völkerwanderung fort, denn unsere Mundart ist ja moselfränkisch“, sinnierte Eric Eierstock. 

Ein Gewinn für Kowelenz

1989 machte Brodmerkel Koblenz zur Wahlheimat, also vor genau 25 Jahren, und lernte seine Frau Martina kennen, ein echtes Schängelche, die auch im Karneval auftritt.  Der studierte Betriebswirt Stephan Brodmerkel engagiert sich in vielen Vereinen und „…ist ein Gewinn für Kowelenz“, betonte der Zeremonienmeister. Nachdem dann die Justitiarin erklärt hatte, dass alles mit rechten Dingen zugeht, das neue Schängelche seine Mundartkenntnisse bewiesen und bei der Vereidigung versprochen hatte, einen nicht unerheblichen Teil seiner Jahresgewinne dem Koblenzer Karneval zukommen zu lassen, kam es endlich zu der Taufe. Zuvor hatte man Brodmerkel mit Regencape und Handtücher gegen das Taufwasser aus den Gießkannen geschützt, nur sein Kopf war frei. Und so kam es dann wie im Schängellied: Vater Rhein goss Rheinwasser, Mutter Mosel Moselwasser über Brodmerkels Kopf und dann folgten noch kleine Mengen Rhein- und Moselwein aus zwei großen Pokalen, die der Täufling komplett leeren sollte, was aber nicht geschah. Natürlich gab es zum Schluss riesigen Applaus für die ganze Zeremonie und den neuen Schängel. Nach einigen Liedern von Alleinunterhalter Klaus Weber, er umrahmte musikalisch den gesamten Frühschoppen, lobte AKK-Präsident Franz-Josef Möhlich nochmals den Prinzen stellenden Verein Narrenclub Waschem (NCW) sowie die Ex-Tollitäten Confluentia Gaby und Prinz Markus I. und dankte für die supertolle Session.

Preise für Spitzenumzüge

Möhlich überreichte dann den Siegern der Karnevalsumzüge Pokale und Sachpreise, wobei er vom Stadtchef unterstützt wurde. Dr. Joachim Hofmann-Göttig übergab den Siegern der Kategorie Motivwagen, die KaJunSe Neuendorf/Wallersheim, den Pokal des Oberbürgermeisters und 500 Euro vom AKK. Der zweite Platz mit jeweils 275 Euro und Pokal wurde von der  KG St. Bernhard und den „Fidelen Mädcher“ aus Wallersheim gleich doppelt belegt. In der Kategorie Komiteewagen gab es jeweils einen Pokal für Narren-Club-Waschem 1986, Kesselemmer Wierschtjer und Rot-Weiß-Gold Metternich. Bei den Fußgruppen siegten die Dilldöppcher des AHC, die neben dem Pokal noch 150 Euro bekamen, vor den Cheerleader Goldgrube (100 Euro) und dem HCV (50 Euro). Den  Technikpreis erhielt das AHC und der mit 200 Euro dotierte Förderpreis der LIONS ging an die „Funny Girls & Boys“ der „Fidele Mädcher“ aus Wallersheim.

Die Koblenzer Karnevalsvereine räumten für ihre tollen Umzüge zahlreiche Preise ab.
Der Pokal des Oberbürgermeisters ging an die KaJunSe Neuendorf/Wallersheim.

Der Pokal des Oberbürgermeisters ging an die KaJunSe Neuendorf/Wallersheim.

Die Koblenzer Karnevalsvereine räumten für ihre tollen Umzüge zahlreiche Preise ab.

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