Lokalsport | 24.02.2015

Fußball-Regionalliga Südwest – Saison 2014/15

Gelungene Generalprobe der Schängel

TuS Koblenz blieb in der Vorbereitung ungeschlagen – Fans fahren mit zwei Bussen in die Pfalz

Eine gute Vorstellung lieferte auch Marco Quotschalla ab. Auch wenn ihm im Spiel gegen den SC Idar-Oberstein der erste Treffer im Stadion Oberwerth noch verwehrt blieb. -TH-

Koblenz.  Gut gewappnet scheint die TuS Koblenz vor ihrem Punktspielauftakt beim SVN Zweibrücken. In einem  Testspiel siegten die Schängel gegen den SC Idar-Oberstein deutlich mit 4:0 und blieb somit auch im letzten Vorbereitungsspiel ungeschlagen. Die Begegnung war kurzfristig umgelegt wurden, da der Platz in Idar-Oberstein nicht bespielbar war und die TuS nicht erneut auf einem Kunstrasen antreten wollte.

In den ersten 45 Minuten hatte es allerdings noch nicht nach einem so klaren Erfolg ausgesehen. Dem Oberligist gelang es sehr gut das Koblenzer Aufbauspiel zu stören. So gab es aus dem Spiel heraus kaum Gelegenheiten für die TuS, um zum Führungstreffer zu kommen. Erst drei Minuten vor dem Wechsel hatte Dustin Ernst die erste echte Möglichkeit auf dem Fuß. Eingeleitet von Angelo Hauk, hatte Linksverteidiger Marcus Fritsch, Ernst bedient und dieser das Spielgerät dann knapp neben den Pfosten gesetzt. Davor hatten aber auch die Gäste zwei Gelegenheiten, die aber ebenfalls ausgelassen wurden.

Nach der Pause schienen die Schängel endlich aufgewacht. Trainer Petrik Sander hatte mit seinen beiden Wechseln, Akiyoshi Saito und Erst waren durch Eldin Hadzic und Kevin Steuke ersetzt wurden, für frischen Wind gesorgt. So kam die TuS kam wie ausgewechselt aus der Kabine zurück und setzte den Gegner mächtig unter Druck. So versuchte es, nur eine Minute nach Wiederbeginn, direkt einmal aus 25 Metern, wo SC-Keeper Nico Adami noch sicher abwehren konnte. Acht Minuten später waren die Schängel dann aber, nach einem Blackout des Torwarts, aus Idar-Oberstein zur Stelle. Marco Quotschalla, Angelo Hauk und Admir Softic sorgten mit ihrem Pressing für den Ballverlust der SC-Verteidigung. Letztlich vertändelte Keeper Adami leichtfertig das Leder, Softic spitzelte ihm den Ball aus den Fingern und staubte eiskalt ab. Die TuS entwickelte mit der Führung im Rücken ein regelrechtes Powerplay. Ein Drop-Kick des starken Angelo Hauk verfehlte zwei Minuten später genau sein Ziel wir kurz darauf ein Steuke-Freistoß, den der aufgerückte José Matuwila am langen Pfosten nicht verwerten konnte. Zehn Minuten später dann die Vorentscheidung. Samir Benamar bediente mit einem Pass in die Spitze den schnellen Hauk, der dem heraus eilenden SC-Keeper keine Chance ließ (66.). Eine Minute später durfte sich Adami dann doch einmal auszeichnen. Gegen Steuke und Hauk rettete der Schlussmann auf der Linie. Die TuS blieb am Drücker und hatte durch Marco Quatschalla (72.), Steukes Solo-Lauf (74.) und Daniel Reiths Kopfball weitere Gelegenheiten, ehe der Ball zum dritten Mal einschlug. Christoph Schunk lenkte eine Hauk Hereingabe ins eigene Netz und sorgte somit für die Entscheidung. Sechs Minuten später dann Tor Nummer vier durch den eingewechselten Anel Dzaka. Nach einem Hadzic-Pass zog der Mittelfeldspieler aus achtzehn Metern direkt ab. Sein Schuss wurde von Julius Duchscherer noch entscheidend abgefälscht. In den letzten Minuten hätten die Schängel das Spielergebnis sogar noch weiter ausbauen können aber Christian Luitz (88.) und Steuke (90.) scheiterten.

Vorschau SVN Zweibrücken

Es herrscht eine Aufbruch Stimmung am Oberwerth. Das merkt man an allen Ecken und Kanten. Schon vor der Begegnung gegen den SC Idar-Oberstein konnte der Dachverband der Koblenzer Fans vermelden, dass auch der zweite Bus nach Zweibrücken ausverkauft sei. Aber auch im Stadion standen die Anhänger hinter ihrer Mannschaft. Jede gelungene Aktion wurde mit Applaus bedacht. Und auch bei den Auswechselungen gab es für die Akteure diese wohlwollende Unterstützung. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die drei Punkte aus der Westpfalz. Und genau daran werden die Jungs um Petrik Sander arbeiten. In der Startaufstellung gegen Idar-Oberstein konnte man das Gerüst  des Teams für die erste Rückrundenbegegnung schon erkennen. Einzig hinter Samir Benamar könnte ein Fragezeichen stehen. Die Offensivkraft musste gegen Idar-Oberstein, zwanzig Minuten vor dem Ende, das Spielfeld verlassen. Wie schwerwiegend diese Verletzung letztendlich ist steht noch nicht fest. Gegner Zweibrücken ist dagegen das große Fragezeichen in der Liga. Der Verein hat seinen Regionalligakader in der Winterpause fast komplett ausgetaucht. Zwanzig Spieler haben die Westpfälzer verlassen. Sechszehn Neue stehen im Kader für die Restrunde in der Regionalliga Südwest. Somit steht SVN-Coach Guido Hoffmann vor einer Herkulesaufgabe. Ob dieser Kader letztendlich wirklich regionalligatauglich ist, konnten die Jungs um Trainer Hoffmann noch nicht richtig unter Beweis stellen. Zwei Siege gegen die Landesligateams aus Kleinottweiler (3:1) und Einöd-Ingweiler (9:1) können hier genauso wenig Aufschluss geben wie das 2:2 gegen die Oberligavertretung von Borussia Neunkirchen. „Wir können in den verbleibenden Spielen nur als Mannschaft bestehen“, macht Hoffmann seinem Team Mut.

Es spielten: Vollborn, Fritsch, Matuwila, Reith (85. Göderz), Hickl (82. Wurm), Softic (76. Boskovic), Saito (46. Hadzic), Benamar (70. Luitz), Ernst (46. Steuke), Quotschalla (76. Dzaka), Hauk (82. Duchscherer).

Eine gute Vorstellung lieferte auch Marco Quotschalla ab. Auch wenn ihm im Spiel gegen den SC Idar-Oberstein der erste Treffer im Stadion Oberwerth noch verwehrt blieb. Foto: -TH-

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