Finanzkonferenz GAW Rheinland
Gustav-Adolf-Werk tagt am Reformationstag in Koblenz
aus Koblenz
Koblenz. Am Reformationstag, Samstag, 31. Oktober 2026, tagt die Finanzkonferenz des Gustav-Adolf-Werks (GAW) Rheinland in Koblenz. Vom 30. Oktober bis 1. November werden rund 20 Finanzverantwortliche aus dem ganzen Rheinland erwartet. Gemeinsam werden sie über den Haushalt des GAW Rheinland und das Spendenaufkommen aus einzelnen Regionen informiert.
Für Koblenz als Tagungsort sprechen zwei Gründe. Der Kirchenkreis Koblenz hat in den vergangenen Jahren jeweils das zweithöchste Spendenaufkommen für das GAW unter allen rheinischen Kirchenkreisen erzielt. Dazu kommt ein geschichtlicher Bezug: Die evangelische Kirche in Metternich wurde einst mit Geldern des GAW gebaut. Was die Region früher empfangen hat, gibt sie heute weiter.
Zum Auftakt des Konferenztages empfängt Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz die Gäste am Samstagvormittag am Schängelbrunnen. Am Nachmittag folgt die Arbeitstagung, am Abend der Reformationsgottesdienst des Kirchenkreises in der Christuskirche. Den Abschluss bildet am Sonntag ein Gottesdienst in der Friedenskirche Mülheim-Kärlich.
Wie aktuell die Arbeit ist, machte GAW-Generalsekretär Pfarrer Enno Haaks im Juni bei einem Vortrag in Koblenz deutlich. Er sagte, in Krisenzeiten gehe es vor allem darum, bei den Partnerkirchen Hoffnung zu stärken. Die Hilfe ist dabei sehr konkret: Im argentinischen Crespo wurden zuletzt neue Räume für eine Schule eingeweiht, in denen die evangelische Gemeinde ihre Bildungsarbeit fortsetzen kann.
Vorbereitet wurde die Tagung von der Koblenzer GAW-Synodalbeauftragten Vera Rudolph gemeinsam mit den Ehrenamtlichen Hans-Jürgen Säglitz und Jürgen Potratz. Das Team hat das Programm zusammengestellt und die Stationen in Koblenz und Mülheim-Kärlich koordiniert. Auch über die Tagung hinaus bringt es die Arbeit des GAW in die Region, etwa mit Vorträgen, Gottesdiensten, einer historischen Wanderung zur Schwedenschanze und einem internationalen Märchenabend im Advent.
Hintergrund: Das Gustav-Adolf-Werk
Das GAW besteht seit 1832 und wurde in Leipzig gegründet. Es ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und unterstützt evangelische Gemeinden, die in ihrem Land eine Minderheit sind oder durch Krieg und Katastrophen in Not geraten. Gefördert werden etwa Kirchen, Schulen, Dächer und Solaranlagen.
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Gustav Adolf als koblenzer Schängel - KI gerneriert. Referenz zur Finanztagung des GAW in Koblenz. Foto: KI generiert, Andreas Metzing