174 Schüler aus Förder- und Partnerschulen besuchen Trier
Hoffnungsballons steigen in den Himmel
aus Koblenz
Trier/Koblenz/Saarbrücken. Es ist wohl eines der berührendsten Bilder der Heilig-Rock-Tage 2026: Ein großer grüner Ballon mit der Aufschrift „Hoffnung“ steigt gemeinsam mit vielen kleineren grünen Ballons in den blauen Himmel über dem Trierer Dom. An einer Schnur die Fürbitten der 174 Kinder und Jugendlichen aus Förderschulen und ihren Partnerschulen aus verschiedenen Teilen des Bistums, die am 23. April mit ihren Lehr- und Betreuungskräften nach Trier gekommen sind.
Gemeinsam mit Jugendpfarrer Peter Zillgen und Patrick Wilhelmy von der Schulabteilung des Bistums haben sie einen bunten Gottesdienst gefeiert und ihre mitgebrachten Bitten an Gott vorgelesen. „Gesundheit“, „dass wir alle Freunde sind“, „dass es unseren Familien gut geht“ steht auf den kleinen Zetteln, oder auch, dass es einem verstorbenen Mitschüler gut gehen möge. Angehende Erzieherinnen und Erzieher von der bischöflichen Berufsbildenden Schule Sankt Helena hatten den Gottesdienst mit vorbereitet und knüpften die Bitten an den Ballon. Ein blauer und ein roter Ballon mit den Aufschriften „Glaube“ und „Liebe“ waren ebenfalls vorne am Altar an Klötzchen angebunden. Symbolisch zeigten die Sankt-Helena-Schülerinnen und -Schüler, dass Glaube und Liebe manchmal im Leben „die Luft ausgeht“ und sie zu Boden sinken können. Doch ein Ballon bleibe immer oben und helfe dabei, die anderen beiden wieder hochzuziehen: die Hoffnung.
Bei den vielen Liedern im Mitmachgottesdienst wurde geklatscht, wurden die Rollstühle zum Tanzen gedreht und sich an den Händen genommen. Dann ging es zu den Stationen rund um den Dom, wo die Schülerinnen und Schüler kleine „Heilige Röcke“ aus Holz farbig anmalen konnten, bei einem Percussion-Workshop mit Schlaginstrumenten den gemeinsamen Rhythmus finden konnten oder an Fotostationen ein kleines Fotoshooting machen konnten.
Mit dabei waren die Eric-Carle-Schule aus Mainzweiler, die Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule aus Trier, die Don-Bosco-Schule Wiltingen, die Bischöfliche Förderschule St. Josef aus Trier, die Liesertal-Schule Wittlich, die Maria-Grünewald-Schule Wittlich, die Schule zum Broch aus Merzig-Merchingen, die Frida-Kahlo-Schule Schweich und die Rosenberg-Schule Bernkastel-Kues sowie die Grundschule am Dom Trier und die Astrid-Lindgren-Schule aus Völklingen-Warndt. 62 Begleitpersonen kümmerten sich darum, dass ihre Schüler wohlbehalten nach Trier und zurückkamen. Vorbereitet hatten den Tag die Referentinnen Diana Klar und Anne Schauer von der Schulabteilung des Bistums Trier. Verbunden mit einem großen Dankeschön an alle Beteiligten sagte Anne Schauer am Ende des Gottesdienstes, sie freue sich schon sehr auf den nächsten Begegnungstag der Förderschulen und ihrer Partnerschulen in zwei Jahren.
