Mehr als 900 Haupt- und Ehrenamtliche feiern Kirchenmusiktag
Botinnen und Boten der Hoffnung
aus Koblenz
Trier/Koblenz. „Unbegreiflich: So viele sind heute hier, das stärkt unseren Glauben, unsere Hoffnung, unsere Liebe. Da öffnet sich der Himmel, wenn unser gemeinsames Gebet zu Gott steigt“ – so hat der Generalvikar des Bistums Trier, Tim Sturm, die rund 900 Haupt- und Ehrenamtlichen im Gottesdienst mit dem Konzelebranten Dr. Karl Michael Aaron, Präses des Diözesan-Cäcilienverband, zum Kirchenmusiktag am 25. April im Hohen Dom zu Trier begrüßt.
„Musik ist ein Generalschlüssel für unser Inneres“, so Sturm, sie erreiche die tiefste Schicht. „Sie sorgt dafür, dass die Frohe Botschaft ins Herz rutscht, in die Seele, dass der Glaube dort Wurzeln schlagen kann.“ Gesang weite nach innen den Raum, „damit Gott in uns wohnen kann,“ und nach außen ermögliche er, „dass die Welt von seiner Herrlichkeit erfahren kann“. Daher dankte der Generalvikar den Sängerinnen und Sängern, Kirchenmusikerinnen und -musikern und allen Verantwortlichen in der Kirchenmusik für ihren unschätzbaren Dienst – namentlich nannte er Thomas Sorger, Referent für Kirchenmusik und Leiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule und sein Team. „Sie sind Botinnen und Boten der Hoffnung“. Als Dank „für das so wertvolle und regelmäßige Engagement“ sei auch der Tag der Kirchenmusik zu verstehen, erklärte Sorger. Es gehe darum, „allen ein schönes Erlebnis zu ermöglichen“, sagte Sorger und betonte: „Es liegt uns sehr am Herzen, dass sich die Engagierten gesehen und wertgeschätzt fühlen.“
Die Teilnehmenden erlebten einen vielseitigen Tag mit Auftritten, Workshops, Gemeinschaft und Austausch. Bei einem Offenen Singen, angeleitet durch die Regionalkantorin Juliane Kathary aus Koblenz und dem Regionalkantor Lukas Stollhof aus Oberwesel, gesellten sich bei strahlendem Sonnenschein viele Passantinnen und Passanten spontan dazu und machten den Hauptmarkt mit ihren Stimmen kurzzeitig zum musikalischen Zentrum von Trier. „Beim Kirchenmusiktag gibt es die Möglichkeit, gemeinsam zu feiern, zu singen, sich mit vielen Gleichgesinnten zu treffen, vielleicht neue Kontakte zu knüpfen“, erklärte Sorger die erfolgreiche Zielsetzung der Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Besuch des Abendlobs im Trierer Dom ausklang. (jf)
