Allgemeine Berichte | 23.12.2013

Stadt Koblenz

Jugendamt unterstützt bei Cyber-Mobbing

Koblenz. Peter, 13 Jahre alt, geht nichts ahnend zur Schultoilette. Dort wird er von zwei Mitschülern festgehalten und bedrängt, seine Hose runterzuziehen. Ein dritter Mitschüler wartet bereits mit seinem Handy, um die Szene zu filmen. In einem anderen Fall erhält eine Schülerin per Handy und Facebook wüste Beschimpfungen und Morddrohungen.

Dies sind Fälle von Mobbing, die mithilfe moderner Medien die betroffenen Schüler oft in einen psychischen Abgrund reißen und hilflos machen. Die Folgen reichen von sozialem Rückzug, vielen Schulfehltagen bis hin zu Selbstverletzung und Suizidversuchen. Dabei trauen sich die Opfer aus Schamgefühl oft nicht, sich in ihrer Not an Freunde oder Erwachsene zu wenden, um Hilfe zu bekommen. Sie denken oft, man müsse nur lange genug warten, damit das Mobbing endlich aufhöre. Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Anfeindungen und Demütigungen werden meist heftiger und nehmen erschreckende Ausmaße an, sodass dann nur noch der Weg zur Polizei oder zum Rechtsanwalt bleibt.

Das Koblenzer Jugendamt möchte hier mit einer fachlichen Unterstützung gegensteuern. Auftakt der Anti-Mobbing-Kampagne ist ein Schülerjahreskalender, der in diesen Tagen an alle Koblenzer Schulen verteilt wird. Neben einem nützlichen Kalender in Form einer Visitenkarte erhalten die Schüler Ideen und Anregungen, wohin sie sich wenden können, wenn sie Opfer einer Mobbing-Attacke werden. Die Schüler werden sensibilisiert, helfen vielleicht ihren Mitschüler, wenn diese Opfer von „Mobbing“ sind. Neben dem Schülerjahreskalender sollen im kommenden Jahr weitere Anti-Mobbing-Aktionen stattfinden.

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