Politik | 13.11.2013

GRÜNE fordern 100 Prozent erneuerbare Energie bis 2030

KEVAG soll Ökostromanbieter werden

Koblenz. Die Koblenzer GRÜNEN fordern die KEVAG auf, bis 2030 Ökostromanbieter zu werden, und ab dann nur noch Strom aus erneuerbaren Energien anzubieten.

Die KEVAG ist durch den Rückkauf er Unternehmensanteile durch die Koblenzer Stadtwerke mehrheitlich wieder in kommunaler Hand, von der die Stadt Koblenz ihren Strom bezieht. Allerdings hat sich die Stadt im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zum Klimabündnis seit 1997 unter anderem auch zur Halbierung ihrer Kohlendioxidemissionen bis 2010 - und danach weitere schrittweise Reduzierung - verpflichtet. „Die Stadt Koblenz hat die Aufgabe zum Klimaschutz und auch die Möglichkeit, das jetzt für die Stromerzeugung und den städtischen Stromverbrauch zu realisieren“, fasst Julia Schmenk, Sprecherin der Koblenzer GRÜNEN, zusammen. Aus Sicht der Koblenzer GRÜNEN hat die KEVAG bis 2030 genügend Zeit, sich als Ökostromanbieter neu aufzustellen. „Es gibt bereits viele erfolgreiche Ökostromanbieter im Strommarkt“, so Volker Krebs, Sprecher der Koblenzer GRÜNEN, „die KEVAG kann sich zukünftig zum Beispiel beim Bau von neuen Windkraftanlagen, Solarparks, Biogasanlagen oder nachhaltigen Kleinkraftwerken beteiligen und so ihre Energiewende schaffen.“ Steigende Preise für die Kunden erwarten die GRÜNEN nicht, ganz im Gegenteil. Die Stromerzeugungskosten bei Windkraftanlagen bzw. Solaranlagen liegen bereits jetzt mit 8 ct beziehungsweise 14 ct pro kWh weit unter den Stromtarifen für Endverbraucher, Tendenz weiter sinkend. „Die dezentrale Ökostromerzeugung mit Direktvermarktung ist bereits jetzt günstiger als klassische Endverbraucherkosten“, ergänzt Volker Krebs, „die Kunden der KEVAG werden langfristig profitieren.“ Die Koblenzer GRÜNEN werden sich dafür einsetzen, dass die Stadt Koblenz ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet. Fragen und Anregungen gerne an info@gruene-koblenz.de.

Pressemeldung

der GRÜNEN Koblenz

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