Vortrag im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof
Krebs: Naturheilverfahren ersetzen keine Standardtherapien
Koblenz. Auf Einladung des zertifizierten Brustzentrums und des Tumorzentrums am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof, referierte nun der renommierte Forscher und Buchautor Prof. Dr. Josef Beuth. Beuth leitet das bundesweit einzige Institut an einer Universität, das den Einsatz von naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Therapien in der Krebstherapie wissenschaftlich erforscht. Vor 160 interessierten Zuhörern, Krebspatienten sowie Ärzten zeigte der Referent auf lebhafte „Kölsche Art“ schonende und wirksame Wege auf, mit der Diagnose Krebs umzugehen. Insbesondere bewährte, gut untersuchte komplementärmedizinische Maßnahmen, die Nebenwirkungen der Krebsstandardtherapien abmildern oder verhindern, standen im Focus. „Hierdurch können wirksame Krebs-Standardtherapien in optimaler Dosierung und Zeitfolge verabreicht werden, was die Heilungschancen erhöht“, so Beuth.
Mit Nachdruck wies der Experte auf den Unterschied zu sogenannten „alternativen Heilverfahren“, die erprobte leitliniengerechte Krebstherapien ersetzen sollen, hin. In der heutigen Zeit multipler, oft wirtschaftlich motivierter Angebote, liefe man sonst Gefahr, die Chance auf Heilung zu verspielen. „Bitte lassen Sie sich nicht darauf ein“, so der Rat des renommierten Professors.
Pressemitteilung
Gemeinschaftsklinikum
Mittelrhein, Kemperhof
