Politik | 11.05.2026

Förderung bis Ende 2027 gesichert

Land unterstützt Koblenzer Housing-First-Projekt weiterhin

Sozialministerin Dörte Schall übergibt den Förderbescheid an AWO-Geschäftsführer Michael Bungarten.

Koblenz. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt auch in Zukunft das Koblenzer Housing-First-Projekt der AWO Koblenz.

Sozialministerin Dörte Schall übergab einen entsprechenden Förderbescheid an den Koblenzer AWO-Geschäftsführer Michael Bungarten.

Auch die Koblenzer Landtagsabgeordnete Anna Köbberling nahm an der Übergabe teil. Sie engagiert sich bereits seit Längerem für den Housing-First-Ansatz.

„Housing First erreicht Menschen, die durch bestehende Hilfesysteme häufig nicht mehr erreicht werden“, erklärte Köbberling. „Wer über längere Zeit wohnungslos ist, braucht zuerst Stabilität und ein eigenes Zuhause. Genau hier setzt das Projekt mit einem überzeugenden und zugleich sehr menschlichen Ansatz an.“

Das Projekt vermittelt seit April 2023 langzeitwohnungslose Menschen dauerhaft in eigenen Wohnraum und begleitet sie anschließend individuell im Alltag. Unterstützt wird unter anderem bei gesundheitlichen Problemen, im Umgang mit Behörden oder beim Zugang zu sozialer Absicherung. Die Betreuung orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Betroffenen und bleibt auch bei einem Wohnungswechsel bestehen.

Wie die Projektbetreuer Manfred Abu-Odeh und Dennis Faßbender erläutern, leben in Koblenz rund 500 wohnungslose Menschen, etwa 50 davon dauerhaft auf der Straße. Vielen Betroffenen fehlt ohne festen Wohnsitz der Zugang zu Arbeit, medizinischer Versorgung oder einem geregelten Alltag.

„Die Erfahrungen in Koblenz und an anderen Orten zeigen, dass Housing First funktioniert“, so Köbberling. „Deshalb ist es wichtig, erfolgreiche Projekte wie dieses langfristig abzusichern. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AWO, die diese anspruchsvolle Arbeit jeden Tag mit großem Engagement leisten.“

Pressemitteilung Büro Dr. Anna Köbberling

Sozialministerin Dörte Schall übergibt den Förderbescheid an AWO-Geschäftsführer Michael Bungarten. Foto: Mario Müller, MASTD

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