Allgemeine Berichte | 14.02.2014

Verabschiedungsfeier beim LVermGeo Rheinland-Pfalz in Koblenz

Lothar Hünerfeld geht in den Ruhestand

V.l.n.r.: Präsident Otmar Didinger (LVermGeo), Leitender Vermessungsdirektor a.D. Lothar Hünerfeld, Staatssekretärin Heike Raab (ISIM), Vermessungsdirektor Dr. Dierk Deußen (LVermGeo) und der Leitende Ministerialdirektor Hans-Gerd Stoffel (ISIM) bei der Verabschiedung.privat

Koblenz. Der Leiter der Abteilung Geoinformationsdienste des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (LVermGeo) in Koblenz Lothar Hünerfeld ist nach rund 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Schwerpunkt der Aufgaben von Lothar Hünerfeld lag besonders in den letzten zehn Berufsjahren in der Belieferung von Kunden mit Geobasisdaten aufgrund von Einzelbestellungen oder aufgrund von langfristigen Verträgen beispielsweise mit Versorgungsunternehmen, anderen Landesverwaltungen oder der Privatwirtschaft. Ein weiteres Aufgabenfeld stellte auch der Ausbau der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDI-RP) und die Führung des GeoPortal.rlp als Zentrale Stelle für die Geodateninfrastruktur in Rheinland-Pfalz dar. Die Förderung des Tourismus in Rheinland-Pfalz durch amtliche topographische Freizeitkarten war eines der großen Anliegen von Lothar Hünerfeld. Beispielsweise hat er von der Konzeption an in dem Projekt „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“ mitgearbeitet. Als über viele Jahre hinweg Verantwortlicher für die Internationale Zusammenarbeit hat er nicht nur mit den Landesvermessungsbehörden in den Nachbarländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland zusammen gearbeitet, sondern war auch in verschiedenen Projekten mit den Vermessungsstellen in Belgien, Frankreich und Luxemburg sowie dem Partnerland Ruanda und der chinesischen Partnerprovinz Fujian teilweise federführend beteiligt.

Ein „Mann für alle Fälle“

Präsident Otmar Didinger würdigte Lothar Hünerfeld in der offiziellen Verabschiedungsfeier als „Mann für alle Fälle“ und hob besonders hervor, dass er offensichtlich den richtigen Beruf gewählt habe, da seine Leistungen ab dem Studium seine früheren schulischen Leistungen deutlich überschritten haben.

Im übrigen zitierte er einen Vermerk aus dem damaligen Innenministerium aus dem Jahre 1977, in dem die Einstellung von Lothar Hünerfeld als damaligem Prüfungsbesten als unverzichtbar und dringend dienstlich notwendig heraus gestellt wurde. Ferner betonte Otmar Didinger, dass offenbar Mitte der neunziger Jahre im damaligen Ministerium des Innern und für Sport entschieden wurde, dass Lothar Hünerfeld im Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz auf Dauer gebraucht wird.

Neue Herausforderung für Dr. Dierk Deußen

In seiner Ansprache zur Einführung von Dr. Deußen stellte Präsident Didinger heraus, dass er nicht zuletzt aufgrund der engen Zusammenarbeit mit ihm als Leiter der Stabsstelle feststellen konnte, dass sie beide sehr ähnliche Vorstellungen haben. Dr. Dierk Deußen habe in seiner bisherigen Dienstzeit herausragende fachliche Leistungen gezeigt. Besonders auffällig sei seine „Hinwendung zu den Menschen“, eine Eigenschaft, die ihn für seine zukünftigen Führungsaufgaben in Zeiten des strukturellen Wandels besonders qualifiziert. Dr. Dierk Deußen bedankte sich bei Otmar Didinger für das Vertrauen in seine Person. Er sei bestrebt, mit dem gleichen Elan und Engagement wie sein Vorgänger diese neue Herausforderung anzugehen. Bereits im Januar hatte sich Staatssekretärin Heike Raab im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in Mainz von Lothar Hünerfeld verabschiedet, ihm für die gute Zusammenarbeit gedankt und die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand überreicht. Gleichzeitig führte sie Dr. Dierk Deußen in sein neues Amt ein. Pressemitteilung des

LVermGeo Rheinland-Pfalz

V.l.n.r.: Präsident Otmar Didinger (LVermGeo), Leitender Vermessungsdirektor a.D. Lothar Hünerfeld, Staatssekretärin Heike Raab (ISIM), Vermessungsdirektor Dr. Dierk Deußen (LVermGeo) und der Leitende Ministerialdirektor Hans-Gerd Stoffel (ISIM) bei der Verabschiedung.Foto: privat

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