Bibelgarten sicherer machen
Mehr Sicherheit am Arenberger Bibelgarten durch neue Maßnahmen
aus Koblenz
Arenberg. Ein neues Warnschild an der L127 und ein angekündigtes Sperrkreuz am Cherubine-Willimann-Weg sollen den Fußweg rund um den Arenberger Bibelgarten sicherer und besser zugänglich machen. Angestoßen wurden die Verbesserungen durch Melitta Keul und den SPD-Stadtrat Christoph Kretschmer.
Keul engagiert sich seit Jahren im Vorstand des Förderkreises Pfarrer-Kraus-Anlagen und führt wöchentlich Gruppen durch den Bibelgarten. Dabei sind häufig ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Die L127 teilt die Anlagen seit ihrem Ausbau in den 1930er-Jahren in einen nördlichen und einen südlichen Bereich.
Ein besonderes Ärgernis sind Fahrzeuge, die unmittelbar am Ausgang des Cherubine-Willimann-Weges parken. „Wer mit einem Rollator oder Kinderwagen unterwegs ist, kommt dann kaum noch durch. Ein Fußweg muss für alle zugänglich bleiben“, erklärt Kretschmer. Auch die Pfadfinder nutzen den Weg zu ihren Gruppenstunden.
Melitta Keul hatte den Stadtrat deshalb gebeten, sich für ein Sperrkreuz einzusetzen, das den Zugang freihält. Kretschmer organisierte daraufhin eine gemeinsame Ortsbegehung mit der Verwaltung. Diese sagte die Maßnahme zu; das Sperrkreuz soll in den nächsten Tagen folgen.
Bereits aufgestellt wurde das Warnschild „Achtung Fußgänger“ an der L127 im Bereich der Querungshilfe am Kloster Arenberg. Dort überqueren unter anderem ältere Menschen auf dem Weg zum Gottesdienst und Grundschulkinder auf dem Weg zur Turnhalle in Immendorf die Straße. Das Schild soll Autofahrer dafür sensibilisieren, ihre Geschwindigkeit rechtzeitig zu reduzieren und besonders aufmerksam zu fahren.
„Hier hat die Verwaltung schnell und unkompliziert reagiert. Dafür gibt es von mir ein dickes Lob“, betont Kretschmer. „Melitta Keul kennt die Schwierigkeiten aus ihrer täglichen ehrenamtlichen Arbeit. Gemeinsam konnten wir auf kurzem Dienstweg konkrete Verbesserungen erreichen. Darüber freuen wir uns sehr.“
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