Politik | 04.09.2013

Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach“ e. V.

„Nordtangente, die unendliche Geschichte ?“

Einladung zur geplanten Demonstration am Montag, 9. September in Metternich

Metternich/Rübenach. Mit großer Freude haben die Bürger von Metternich und Rübenach vernommen, dass die beiden Regierungsparteien von RLP nun versprechen, eine „ Anfinanzierung“ für die Nordtangente in den künftigen Doppelhaushalt 2014/2015 aufzunehmen.

Dass die Freude darüber jedoch seitens der Einwohner von einiger Skepsis überlagert ist, darf nicht verwundern. Hans-Jürgen Schäfer aus Metternich (das wandelnde Archiv zur Nordtangente) hat dazu folgende auszugsweise Fakten zur Verfügung gestellt:

Bereits am 28. Juli 1988 meldeten die Zeitungen: „im Herbst wird’s in Metternich ruhiger..“. Am 3. September 1988 hieß es: „Nordumgehung ist im Gesetz verankert“. Günter Pauli (MdB): Der Bau des zweiten Teils der Nordumgehung Metternich ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen aufgenommen worden. Am 27. Januar 1997: Durchbruch : Nordtangente wird nun doch gebaut. SPD-Botschaft: Stadtteil Metternich kann bald aufatmen. Ministerpräsident Kurt Beck am 28. Februar 2001: Die Nordtangente ist im Zuge der L 52 ein Landesstraßenprojekt; die Finanzierung ist somit im Landeshaushalt RPL sicherzustellen. Im Haushalt 2001 / 2002 ist die Maßnahme bereits enthalten, allerdings aufgrund fehlenden Baurechts jedoch ohne Mittelansatz; die Dringlichkeit des Projektes ist somit dokumentiert (das Baurecht für den Weiterbau der Nordtangente wurde am 8. Juli 2010 rechtskräftig).

Am 24. September 2001: „Tangente kommt frühestens 2008“, erklärte Baudezernent Martin Prümm. Am 14. Februar 2005: Nordtangente und Kleingärten im Blick. Dirk Fischer, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes sagte: „Ich hoffe sehr, dass die Nordtangente im BUGA-Jahr 2011 für den Verkehr freigegeben ist“.

„Na und was daraus geworden ist, weiß ja nun jeder ...“

Dabei ist der Bau der Nordtangente dringlicher denn je. Die Stadt selbst preist das Gewerbegebiet Metternich II im Internet (http://www.koblenz.de/wirtschaft_verkehr/gewerbegrundstuecke_metternich2_standortvorteile.html) mit folgenden Zahlen an:

Prognose Jahr 2015: DTV Bubenheimer-Kreisel bis Kurt-Schumacher-Brücke circa 49.000 Kfz/24 Std., Nordumgehung zum BWZK circa 35.000 Kfz/24 Std.

Deshalb noch einmal die Aufforderung an alle betroffenen Bürger: „Kommen Sie zur geplanten Demonstration am Montag, 9. September um 16 Uhr.“

Diese beginnt allerdings nicht wie ursprünglich berichtet an der Rohrerhofschule, sondern am Metternicher Bahnhof.

„Die Forderung an Politik und Verwaltung ist klar: Wir wollen keine Versprechungen, wir wollen Taten sehen.“ Pressemitteilung

Bürgerinitiative

„Lebenswertes Rübenach“ e. V.

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