6.600 Leistungsbezieher weniger als im Vorjahr
Philip Rünz: Arbeit ist der beste Weg zur Integration
aus Koblenz
Koblenz/Mainz. Die Zahl der Menschen, die in Rheinland-Pfalz Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bezogen Ende 2025 rund 15.600 Personen entsprechende Leistungen, etwa 6.600 weniger als ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Rückgang von rund 30 Prozent. Bundesweit sank die Zahl der Leistungsbeziehenden laut Statistischem Bundesamt um 15 Prozent auf rund 390.000.
Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU-Koblenz, Philip Rünz, der zugleich Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Integration ist, sieht in der Entwicklung ein erfreuliches Signal. Die Gründe seien vielfältig: Europaweit werden weniger Asylanträge gestellt, zudem zeigten die Bemühungen um mehr Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik auf Bundes- und europäischer Ebene erste Wirkung.
Besonders wichtig ist Rünz dabei der Blick auf die Integration. „Jeder Mensch, der nicht mehr auf staatliche Leistungen angewiesen ist, weil er sein eigenes Geld verdient, ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Arbeit ist der beste Weg zur Integration: Sie fördert die Sprache, schafft Kontakte und gibt eine echte Perspektive“, so Rünz.
Ziel müsse es deshalb sein, Menschen mit Bleibeperspektive schneller in Arbeit zu bringen, etwa durch zügige Sprachkurse und eine einfachere Anerkennung von Berufsabschlüssen. Davon profitierten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Betriebe, die dringend Fachkräfte suchen, und die Kommunen, die bei Unterbringung und Versorgung spürbar entlastet würden.
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Rund 30 Prozent weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen in Rheinland-Pfalz: Philip Rünz, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der CDU-Koblenz, ordnet die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes ein. Foto: Paul Schneider