Investitionen für Koblenzer Polizei
„Polizei braucht zeitgemäße Ausstattung“: Land investiert in Polizeistandort Koblenz
aus Koblenz
Koblenz. Das Land Rheinland-Pfalz treibt die Modernisierung seiner Polizeiliegenschaften voran.
Davon profitiert auch Koblenz: Mit dem Ankauf des Dornbachhauses in der Koblenzer Straße schafft das Land die Voraussetzungen, um die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten am Standort des Polizeipräsidiums Koblenz umzusetzen, wie die Landtagsabgeordnete Anna Köbberling nun mitteilt.
Die Investition beläuft sich einschließlich Herrichtung und Nebenkosten auf rund 13,8 Millionen Euro und wird aus dem Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur finanziert.
„Eine leistungsfähige Polizei braucht nicht nur gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch zeitgemäße Ausstattung. Deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt in die Polizeiinfrastruktur in Koblenz investieren“, erklärt Köbberling. „Mit dem Dornbachhaus schaffen wir dafür den nötigen Spielraum.“
Die Bestandsgebäude am Moselring entsprechen nicht mehr allen heutigen Anforderungen und kommen auch technisch angesichts moderner Aufgabenbereiche wie Cybercrime und IT-Forensik an ihre Grenzen. Das Dornbachhaus soll künftig als Ausweichgebäude dienen und damit die notwendige Flexibilität für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen schaffen.
Die Investition in Koblenz ist Teil eines umfassenden Pakets der Landesregierung. In Mainz und Ludwigshafen stehen ebenfalls Maßnahmen zur Modernisierung der Polizeiinfrastruktur an. „Der Rheinland-Pfalz-Plan ermöglicht es uns, notwendige Investitionen schneller auf den Weg zu bringen. Das gilt für Schulen und Krankenhäuser genauso wie für die Gebäude unserer Polizei. Gerade bei sicherheitsrele-vanter Infrastruktur dürfen wir Sanierungsbedarfe nicht auf die lange Bank schieben“, betont Köbberling.
Pressemitteilung Anna Köbberling MdB
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Das Polizeipräsidium am Saarkreisel (Fotomontage). Foto: Anna Köbberling / Susi Knoll