Ein friedlicher Rosenmontagszug in Koblenz
Polizei zieht positives Fazit
Koblenz. Während der Einsatz der Koblenzer Polizei noch bis in die Nacht andauert, zieht der Einsatzleiter Polizeioberrat Manuel Wehrmann ein erstes positives Fazit. Offensichtlich greifen die langjährigen Konzepte, die gemeinsam mit dem Veranstalter und der Stadt entwickelt und fortgeschrieben wurden und sorgen so für Sicherheit rund um den traditionellen Koblenzer Rosenmontagszug. So blieb es für die rund 200 Kräfte der Polizei weitestgehend ruhig, einige Delikte wie Körperverletzungen ohne schwere Folgen oder Beleidigungen bleiben jedoch bei einer solchen Großveranstaltung nicht aus. Der gemeinsame Einsatz von Ordnungsamt der Stadt Koblenz und der Polizei ist offensichtlich ein Erfolgsmodell und wird, so Wehrmann, auch in den nächsten Jahren fortgesetzt. Der Veranstalter schätzte die Besucherzahl auf rund 120.000 Gäste entlang der Zugstrecke. Auch der Sanitätsdienst berichtet über weniger Einsätze, die Zahl der stark alkoholisierten Jugendlichen geht offensichtlich in Koblenz zurück. Pech hatte ein verurteilter Straftäter, der trotz den verkleideten Besuchern durch Polizeikräfte in der Menge erkannt wurde: Ein Haftbefehl war der Grund dafür, dass er den Zug nicht bis zum Ende verfolgen konnte. Er wurde noch vor Ort festgenommen und in die JVA gebracht. Die Polizei in Koblenz hofft, dass auch die Nacht für alle Partygänger friedlich ver-läuft und es am Dienstagmorgen heißt: Ein toller Rosenmontag in Koblenz.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz
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