Politik | 18.06.2026

Jugendbus für Stadtteile

Prüfung eines Jugendbusses für mobile Jugendarbeit in der Stadt

Dominik Schmidt, jugendpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen.

Koblenz. Fraktionen beantragen die Prüfung eines Jugendbusses

In der Stadtratssitzung am 25.06. beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit SPD und Die Linke-PARTEI, dass die Verwaltung prüfen soll, ob ein Jugendbus als Angebot der mobilen Jugendarbeit angeschafft werden kann.

„Jugendliche halten sich vor allem dort auf, wo ihr Alltag stattfindet: In den Stadtteilen, auf Plätzen, an Schulen oder informellen Treffpunkten. Klassische Einrichtungen erreichen diese Zielgruppen oft nur eingeschränkt“, so Dominik Schmidt, jugendpolitischer Sprecher der GRÜNEN. „Ein Jugendbus setzt genau hier an: Er ist mobil, flexibel und sucht die Jugendlichen aktiv in ihrem Sozialraum auf. Vor Ort kann er als niedrigschwelliger Treffpunkt dienen - mit Musik, einfachen und günstigen Essens- und Getränkeangeboten sowie pädagogischen lmpulsen. Gleichzeitig bietet er Anlaufstellen für Beratung, Unterstützung und Kontaktaufbau.“

„Mobile Jugendarbeit kann so Vertrauen schaffen, Beziehungen aufbauen und Perspektiven eröffnen - insbesondere auch für Jugendliche, die bislang wenig Zugang zu bestehenden Angeboten haben“, führt Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD aus.

„Die Möglichkeit mobiler Jugendarbeit mit einem Jugendbus ist ein wichtiger Schritt zur Teilhabe von Jugendlichen, die vielleicht nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, für soziale Interaktionen in die Innenstadt zu fahren“, führt Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Die Linke-PARTEI-Fraktion, abschließend aus.

Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende SPD.

Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende SPD. Foto: Nikals Marhöfer

Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender Die Linke-PARTEI.

Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender Die Linke-PARTEI. Foto: Viviane Huras

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Dominik Schmidt, jugendpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Niklas Marhöfer

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