18.000 Besucher strömten zum dreitägigen Spektakel auf die Festung Ehrenbreitstein
Rekordbesuch bei den Historienspielen
Koblenz. Etwa 18.000 begeisterte Besucher erlebten trotz der Wetterkapriolen die dreitägigen Historienspiele auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Schließlich hatte die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) eine spannende und unterhaltsame Zeitreise durch 3000 Jahre Geschichte geboten. Kelten, Römer und Germanenstämme, Ritter, Edelfrauen und Gaukler, Renaissance, Barock und preußische Kanonaden, mittelalterliches Markttreiben, Medicus, Barden, Erzähler und sogar zwei leibhaftige Reitkamele wirkten unter anderem als Besuchermagnet.
Mehr als 500 Mitwirkende waren bei den Historienspielen mit verantwortlich für den Besucherrekord. Den merkten die Autofahrer, die auf die Festung wollten, am absoluten Parkplatzmangel.
Auf und in der Nähe des Plateaus gab es kein freies Plätzchen mehr. Deshalb hatten die Organisatoren drei Shuttlebusse eingesetzt, die die Besucher von den entlegenen Parkplätzen zu den Kassen und den Eingängen transportierten.
Geschichte zum Anfassen
Die Zeitenwanderung auf dem Festungsgelände begann in einem großen keltischen Handwerkerdorf.Hier wurde frühe Geschichte erlebbar, zum Beispiel durch die Herstellung von Waffen und interessanten Spielen für Kinder. Ein Highlight war wohl die 40-köpfige römische Legio Rapax, die aus ganz Europa zusammen kam. Neben einem begehbaren römischen Heerlager gab es Modenschauen und spektakuläre Kampfvorführungen, unter anderem mit „Scorpio“, eine Art Riesen-Armbrust, die bis zu 200 Meter weit schoss.
Im Mittelpunkt stand der „samartische Reiter“, der gepanzert und mit einer Lanze bewaffnet demonstrierte, warum er einst im gesamten Römischen Reich gefürchtet war.
Die Ära der Ritter stellte die GDKE in Form eines mittelalterlichen Marktes und einem großen Heerlager dar.
Schier unglaublich, was hier in alter Handwerkskunst gefertigt und angeboten wurde: Es reichte von Seifen, Düften, Keramik bis hin zu verschiedenen mittelalterlichen Speisen. Dazu begeisterten dann noch die Musiker von „A la Via“, „Capud Draconis“ und den „Streunern“.
Der Obere Schlosshof war für die Renaissance reserviert, wo die Gruppe Masseny mit Tänzen und Fechtvorführungen unterhielt.
In die „frühe Neuzeit“ entführten die preußischen Kanoniere, die dreimal pro Tag ihre Kanonen abfeuerten und öfters mit preußischem Drill durchs Gelände marschierten.
Ein Anziehungspunkt für die kleinen Besucher war die große Kinderaktionsfläche auf dem Ravelin, unter anderem mit Kinderschmiede, Strohspielplatz, Märchenerzählerin und vielen spannenden Mitmachaktionen.
Historienspiele gehen weiter
Die GDKE bezeichnete die Historienspiele als einzigartig in Deutschland und damit liegen die Organisatoren wohl richtig. Die Historienspiele 2014 sind schon schon geplant für Donnerstag, 29. Mai 2014 sowie am Wochenende 31. Mai / 1. Juni 2014.
Die Kanoniere demonstrierten beim Marsch über das Festungsgelände, was preußischer Drill ist. Fotos: HEP
Das nostalgische Karussell wurde mit der Hand angetrieben.
Zahlreiche Besucher wollten das Spektakel auf der Festung erleben.
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