Allgemeine Berichte | 09.06.2015

Ausnahmeorganist trat in der Koblenzer Mittelrheinhalle auf

Revolution in der Orgelwelt

Cameron Carpenter begeisterte sein Publikum

Cameron Carpenter an seiner von ihm selbst mitentwickelten International Touring Organ. P!ELmedia

Koblenz. Einer der grellsten Phänomene der internationalen Musikszene zeigte die Klangfülle seiner eigenen International Touring Organ in der Rhein-Mosel Halle Koblenz. Leider konnte die hauseigene neu renovierte Kemperorgel den Klangtiraden des virtuosen Organisten nur „zuhören“, denn aufgrund nicht zu behebender vorliegender Defekte war sie leider nicht spielbereit, was der Festivalleitung leider nicht im Vorfeld mitgeteilt worden war. Mit Klangmacht, Präzision und Pfeifentricks holt Ausnahmeorganist Cameron Carpenter die Orgel, die Königin der Instrumente, in die Mitte der Konzertsäle dieser Welt. Jährlich eröffnet er auf Einladung der Berliner Philharmoniker die Orgelsaison der Berliner Philharmonie. Die aufmerksamen Zuhörer konnten sich auf nie gehörte Registrierungen und frei gefasste Tempi einlassen und erlebten die Klangfülle der International Touring Organ, einem Instrument das Carpenter in jahrelanger Arbeit mit entwickelt hat, und die erst im Herbst 2015 auch in der Berliner Philharmonie ihr Debüt feiern wird. Jahrelang hat Carpenter mit den amerikanischen Pionieren von Marshall & Ogletree das Hightechinstrument konzipiert, das nur ein Ziel hat – seinen Spieler freizumachen: frei von den Tücken der Mechanik, Verstimmungen, Verzögerungen, Verklemmungen. Ein unglaubliches Erlebnis für Koblenz: Cameron Carpenter, der „exzentrischste Organisten der Welt“ live, leider nur an einer, statt wie geplant an zwei Orgeln in der Koblenzer Rhein Mosel Halle.

Cameron Carpenter an seiner von ihm selbst mitentwickelten International Touring Organ. Foto: P!ELmedia

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