Politik | 31.07.2013

SPD-Ortsverein Koblenz-Ehrenbreitstein

Runder Tisch soll Festungsplateau weiterentwickeln

Roger Lewentz sprach mit Eigentümern, Pächtern und Betreibern der Festung Ehrenbreitstein sowie politischen Vertretern über bisher erreichte Fortschritte und noch zu lösende Probleme im Rahmen des Festungsbetriebes

Minister Lewentz auf der Festung. Privat

Koblenz-Ehrenbreitstein. Seiner Zusage, nach Ablauf eines Jahres erneut zum runden Tisch zur Festung Ehrenbreitstein zu kommen, um mit Eigentümern, Pächtern, Betreibern und kommunalpolitischen Vertretern über die Weiterentwicklung des Festungsplateaus zu sprechen, ist Minister Roger Lewentz, der auch hiesiger Landtagsabgeordneter ist, am vergangenen Freitag nachgekommen.

Gemeinsam mit Thomas Metz von der Generaldirektion kulturelles Erbe, Berti Hahn und Philipp Putzer für die Gastronomie, einigen Vertretern der Stadtverwaltung Koblenz sowie Marion Mühlbauer, Vorsitzende der SPD Ehrenbreitstein, und Eike Kurz, Geschäftsführer SPD Ehrenbreitstein, sprach Lewentz in den Räumlichkeiten der Festungsgastronomie über bisher erreichte Fortschritte und noch zu lösende Probleme im Rahmen des Festungsbetriebes.

Dabei kam unter anderem die Parkplatzsituation auf dem Festungsplateau, die gemeinsame Verwaltung oder aber die Vermarktung und Pflege der Festung sowie des Plateaus durch Stadt und Land zur Sprache. Nach Ansicht der SPD gibt es noch einige Schnittstellenprobleme, die nach Meinung der Anwesenden jedoch als lösbar dargestellt werden konnten. Ob die Hinweisbeschilderung, aufgestellte Bänke und Mülleimer oder etwa die vorhandenen Sanitäranlagen ausreichend sind oder ob es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, viele Dinge wurden beim Namen genannt und sollen für die Zukunft abgestellt werden. Auch leisten an Wochenenden die BUGA-Freunde ganzen Einsatz. Begrüßt wurde, dass die Pflege der Parkflächen auf dem gesamten Festungspark durch die Mitarbeiter von Rüdiger Dittmer vom Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattung vorgenommen wird.

Das Parkplatzangebot sei jedoch für Festungsbesucher und Seilbahnnutzer bei Veranstaltungen und an den Wochenenden nicht ausreichend, so die Meinung der örtlichen SPD. Dazu habe die Koblenzer SPD bereits mehrfach Anfragen und Anträge bei der Stadtverwaltung gestellt und damit auf das Problem hingewiesen. Die zuständigen Vertreter der Stadt berichteten in der Runde von Plänen und Überlegungen, das Gelände einer Nutzung zuzuführen, die mit vielen Ansprüchen und Wünschen hinsichtlich ÖPNV, Parken und Wohnen auf der Festung vereinbar sein könnten. Dazu werden Minister Lewentz und die Koblenzer Sozialdemokraten künftig noch gesonderte Gespräche führen.

Unbefriedigend und nicht nachvollziehbar sind nach Meinung von Marion Mühlbauer die Probleme mit und am Schrägaufzug. Dabei lägen der örtlichen SPD gerade in Bezug auf die schwierige Bedienung der Fahrkartenautomaten sowie zur Parkplatznutzung einige Beschwerden vor, die es auszuräumen gelte. Albert Diehl, der sich als Geschäftsführer für den Schrägaufzug verantwortlich zeichnet, ordnete zum Bedauern der SPD jedoch die angesprochenen Themen hinsichtlich der Automatenbedienung und des Aufzuges dem fehlenden Verständnis der Nutzer zu. Diehl ging sogar noch einen Schritt weiter und behauptete einerseits, der Schrägaufzug funktioniere einwandfrei, jedoch erhalte der täglich etwa 15 Anrufe, in denen er beim Schrägaufzug von Fahrgästen um Hilfe gebeten wird. Doch auch in puncto Vandalismus wird der Schrägaufzug Dauerthema bleiben. Als weitere Thematik wurde die mögliche Wiedereröffnung des Felsenbunkers angesprochen. Dabei fehle aktuell noch eine richtige Beleuchtung, die unter anderem auch den Unfallverhütungsvorschriften im öffentlichen Bereich genügt. Da diese jedoch mit hohen Kosten verbunden sein wird, kann die Öffnung in diesem Jahr noch nicht erfolgen. Marion Mühlbauer sprach sich für eine Instandsetzung der Beleuchtung des Bunkers und eine mögliche Überwachung aus. Sollte eine Instandsetzung aus Kostengründen nicht durchgeführt werden können und die Öffnung ausbleiben, müssten die Schilder bereits am Dikasterialgebäude auf die Schließung hinweisen. Thomas Metz sagte zu, die Probleme und Kosten nochmals prüfen zulassen und für Abhilfe zu sorgen. Minister Roger Lewentz forderte die anwesenden Teilnehmer abschließend auf, alle bereits zeitnah möglichen Maßnahmen zu realisieren und umzusetzen. Auch im kommenden Jahr möchte er den runden Tisch zur Festung gerne fortsetzen. Pressemitteilung

SPD-Ortsverein

Koblenz-Ehrenbreitstein

Minister Lewentz auf der Festung. Foto: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Rund ums Haus
Kleinanzeigen
Titel
Koblenz blüht
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
PR-Anzeige
Empfohlene Artikel
Der Knotenpunkt Burgstraße Ostallee.
175

Lahnstein. Die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ nimmt Stellung zu einem jüngst veröffentlichten Leserbrief in der lokalen Presse, in dem eine verbindliche Festlegung des Stadtrates auf die Ringlösung gefordert wird. Den Gegnern wird vorgeworfen, es mangele ihnen an seriösen Alternativen, sie würden wesentliche Punkte ausblenden und die Probleme der früheren Verkehrsführung ignorieren.

Weiterlesen

Wie gewohnt entwickelten sich während der Präsentation lebhafte Gespräche: Gemeinsam versuchte man, die Bilder zeitlich einzuordnen und die darauf abgebildeten Personen zu identifizieren.
18

Urbar. Kürzlich lud die FREIE LISTE – Bürger für Urbar e.V. erneut zum „ahle Bilda gugge“ ins Urbarer Bürgerhaus ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2262

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Oster-Anzeige
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Tag der offenen Tür
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Mitarbeiter IT-Administrator