Politik | 28.11.2015

Stadt Koblenz benötigt die Hilfe der Bundeswehr

Städtisches Amtshilfeersuchen von Bundeswehr positiv beschieden

Koblenz. Die Stadt Koblenz benötigt zur Unterbringung der zugewiesenen Flüchtlinge die Hilfe der Bundeswehr. Daher hatte sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig mit einem Amtshilfeantrag an den Standortältesten Koblenz/Lahnstein, Oberstarzt Bruno Most gewandt.

Der Standortälteste hat das Ersuchen positiv beschieden und der Stadt mitgeteilt, dass sie mehrere Gebäude in der Rheinkaserne und eine Fläche in der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 41 in Metternich nutzen darf. Drei Gebäude in der Rheinkaserne würden der Stadt überlassen, die in zwei Häusern rund 180 Personen unterbringen könnte. Im dritten Gebäude würden die Büros für die Verwaltung der Wohnanlagen untergebracht.

Wohnbereich abtrennen

Bevor die Stadt die Gebäude und die Freifläche in der WTD nutzen kann, müssen Zäune errichtet werden, um die weiter militärisch genutzten Grundstücksteile von den Wohnbereichen abzutrennen. OB Hofmann-Göttig freut sich über die positive Botschaft der Bundeswehr. „Es tut gut, wenn man hier vor Ort so partnerschaftlich über Behördengrenzen hinweg zusammenarbeitet, gerade bei der Bewältigung so gewichtiger Herausforderungen“, so der OB wörtlich. Bis die Zaunanlagen aufgestellt sind, müssen noch Nutzungsverträge verhandelt und geschlossen werden. Mit der Nutzung der Gebäude ist bereits in einigen Wochen zu rechnen.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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