Politik | 05.08.2026, 19:06 Uhr

Christdemokraten zum Feuerwerk bei Rhein in Flammen

Stephan Otto und Philip Rünz: Über das Feuerwerk entscheiden die Fachbehörden, nicht eine Petition

Ob das Feuerwerk über der Festung Ehrenbreitstein stattfinden soll, sollen nach Auffassung von Stephan Otto und Philip Rünz die zuständigen Sicherheitsbehörden entscheiden.

Koblenz. Wenige Tage vor Rhein in Flammen sind sich der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Koblenz, Stephan Otto, und der Landtagsabgeordnete sowie Kreisvorsitzende der CDU Koblenz, Philip Rünz, einig: Ob das Feuerwerk am 8. August unter den aktuellen Wetterbedingungen verantwortbar ist, entscheiden allein die zuständigen Fachbehörden.

„Ob das Feuerwerk stattfinden kann, entscheiden Feuerwehr, Polizei und Ordnungsbehörden gemeinsam mit dem Veranstalter, und zwar auf Grundlage der Lage vor Ort. Das ist eine fachliche Bewertung und keine Frage von Unterschriftenzahlen im Internet“, betont Philip Rünz. „Wenn die Fachleute sagen, dass es geht, dann geht es. Diesem Urteil vertraue ich.“ Dass die Behörden die Trockenheit sehr genau im Blick haben, sei belegt: Bereits 2022 wurde der Hang unterhalb der Festung Ehrenbreitstein vor dem Feuerwerk bewässert. Das dafür benötigte Wasser stammt aus einer Zisterne in der Festung und muss somit nicht zusätzlich aus dem Trinkwassernetz entnommen werden.

Hintergrund ist eine Petition der Grünen Koblenz, mit der diese die Absage des diesjährigen Feuerwerks wegen der anhaltenden Trockenheit fordern. Deutliche Kritik daran kommt auch von Stephan Otto: „Eine Petition wenige Tage vor der Veranstaltung ist purer Populismus. Hier wird ein Thema emotionalisiert, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, während die eigentliche Arbeit längst von Feuerwehr, Polizei und Verwaltung geleistet wird.“ Nach den Gesprächen der vergangenen Tage sieht die Feuerwehr keinerlei Probleme. Auch von behördlicher Seite gibt es nach derzeitigem Stand keine Anhaltspunkte, die das Feuerwerk infrage stellen.

Für die beiden steht zugleich die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadt außer Frage: „Rhein in Flammen ist ein touristischer Magnet für Koblenz und die gesamte Region. Das Feuerwerk ist dabei der zentrale Anziehungspunkt, für den Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland anreisen. Diese Strahlkraft sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Eine Absage des Feuerwerks muss daher gut begründet sein“, so Otto und Rünz.

Weitere Themen

Ob das Feuerwerk über der Festung Ehrenbreitstein stattfinden soll, sollen nach Auffassung von Stephan Otto und Philip Rünz die zuständigen Sicherheitsbehörden entscheiden. Foto: Henry Blomenkemper

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Heizung
Kreishandwerkerschaft
Michelsmarkt Andernach
Rund um´s Haus
Empfohlene Artikel
Der Koblenzer CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz sieht in den neuen PISA-Ergebnissen einen klaren Auftrag, die Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen an den Schulen in Rheinland-Pfalz wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
25

Koblenz. Die neuen PISA-Ergebnisse hält der Koblenzer CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz für alarmierend. Deutschland erreicht in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften den niedrigsten Stand seit Beginn der PISA-Erhebungen. Rund ein Drittel der 15-Jährigen verfügt in Lesen und Mathematik nicht über ausreichende Basiskompetenzen. „Diese Zahlen sind ein Weckruf. Wir dürfen uns nicht damit zufriedengeben,...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Adobe Stock
716

Das Auto kam auf der Mittelschutzplanke zum Stillstand

20.09.: Schwerer Unfall auf A3: Opel überschlägt sich achtmal

Eppenrod. Am 20.09.2026 gegen 12:26 Uhr wurde die Polizeiautobahnstation Montabaur über einen Verkehrsunfall auf der A3 bei Kilometer 96,5 in der Gemarkung Eppenrod, Fahrtrichtung Köln, informiert. Nach ersten Angaben sollte sich ein Fahrzeug mehrfach überschlagen haben und anschließend auf der Mittelschutzplanke zum Stillstand gekommen sein.

Weiterlesen