Politik | 09.04.2014

Gespräch zwischen dem FC Germania Metternich und Vertretern der Stadt Koblenz

Tennenplatz Trifter Weg kann in Kunstrasenplatz umgewandelt werden

Stadt und FC Germania Metternich e.V. wollen die Modernisierung des Sportplatzes in Metternich in den kommenden Jahren realisieren (v. l.): Andreas Konrath (2. Vorsitzender FC Germania Metternich), Rüdiger Sonntag (Leiter Sport- und Bäderamt), Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, David Follmann (1. Vorsitzender FC Germania Metternich), Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Christian Altmaier (Geschäftsführer der SPD-Fraktion). Stadt Koblenz

Koblenz. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein sowie der Leiter des Sport- und Bäderamtes, Rüdiger Sonntag, sind sich mit dem Vorsitzenden des FC Germania Metternich, David Follmann, und dem 2. Vorsitzenden Andreas Konrath einig: Stadt und Verein wollen die Modernisierung des Sportplatzes in Metternich in den kommenden Jahren realisieren. Der Tennenplatz am Trifter Weg soll ein Kunstrasenplatz werden. Christian Altmaier, Stadtratsmitglied und Geschäftsführer der SPD-Fraktion hatte die Initiative zu einem Gespräch ergriffen.

Aus Sicht der Stadt Koblenz ist die Umwandlung des Sportplatzes am Trifter Weg derzeit die einzige Möglichkeit, mittelfristig eine positive Veränderung der Sportgelegenheiten für den FC Germania Metternich zu realisieren. „Weil eine mögliche Sportplatzverlagerung in das Gewerbegebiet Metternich II derzeit aus finanziellen Gründen leider unrealistisch erscheint, ist die Planung der Sportplatzmodernisierung am vorhandenen Standort der beste Weg“, betonte der Oberbürgermeister. „Wir werden deshalb gerne dem Sportstättenbeirat vorschlagen, diese Planung auf die städtische Prioritätenliste ‚Sport‘ zu setzen‘, so Hofmann-Göttig weiter.

Der Verein wird dazu seinen Antrag aus dem Jahre 2007 zur Sanierung des Rasenplatzes „In der Kaul“ in die Umwandlung des Sportplatzes Trifter Weg korrigieren. Entgegen einigen Medienberichten stand dieser bisher nicht auf der Prioritätenliste „Sport“. Er wurde seinerzeit nur - wie mehrere andere Anträge auch - auf die Vormerkliste der Stadt aufgenommen, weil zunächst die auf der bestehenden Prioritätenliste aufgeführten Maßnahmen durchgeführt werden müssen. „Für die Realisierung einer Maßnahme ist es jedoch entscheidend, dass sie auf der Prioritätenliste steht“, erklärte Hammes-Rosenstein.

Der Sportstättenbeirat schlägt jedes Jahr vor, welche investiven Maßnahmen auf die Prioritätenliste gesetzt werden. Der Sport- und Bäderausschuss und der Stadtrat entscheiden dann abschließend über die konkrete Reihenfolge der Maßnahmen auf dieser Liste. Zurzeit stehen auf der Prioritätenliste noch fünf Maßnahmen, von denen voraussichtlich zwei in diesem Jahr umgesetzt werden könnten. „Im Anschluss daran könnte die Umwandlung des Sportplatzes am Trifter Weg erfolgen. Das ist für den Verein, der eine so tolle und umfangreiche Jugendarbeit leistet, eine gute und vor allem konkrete Perspektive“, war die Bürgermeisterin überzeugt.

Das bestätigte auch Follmann. „Wenn wir Planungssicherheit erreichen, dass die Stadt Koblenz mit Förderung des Landes die Modernisierung unseres Sportplatzes in den nächsten Jahren angeht, können wir unseren Mitgliedern eine Perspektive bieten. Das ist vor allem für unsere Jugendarbeit so wichtig“, so Follmann. „Für uns ist sie eine Herzensangelegenheit.“

Altmaier versicherte, gemeinsam mit der Stadtspitze im Stadtrat intensiv für die Planungen zu werben, und betonte, dass Rat und Verwaltung gemeinsam ein starkes Signal für den Sport in Metternich senden können.

Abschließend war es den Vertreter der Stadt wichtig, zwei offensichtlich in der Öffentlichkeit kursierende Missverständnisse zu korrigieren: Das Sport- und Bäderamt sei über alle Grundstücksaktivitäten im Zusammenhang mit der Sportplatzverlagerung im Gewerbegebiet Metternich II zeitnah durch das Amt für Wirtschaftsförderung informiert worden. Die Stadt Koblenz wies außerdem den Vorwurf, sie hielte den Verein hin, zurück. Bei den Grundstücken im Gewerbegebiet Metternich II handele es sich um Gewerbegrundstücke, die natürlich auch prioritär für Gewerbe zur Verfügung zu stellen seien. Daher könne der Sport dort nur subsidiär zum Zuge kommen.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Stadt und FC Germania Metternich e.V. wollen die Modernisierung des Sportplatzes in Metternich in den kommenden Jahren realisieren (v. l.): Andreas Konrath (2. Vorsitzender FC Germania Metternich), Rüdiger Sonntag (Leiter Sport- und Bäderamt), Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, David Follmann (1. Vorsitzender FC Germania Metternich), Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Christian Altmaier (Geschäftsführer der SPD-Fraktion). Foto: Stadt Koblenz

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