Allgemeine Berichte | 05.03.2014

Mit einer 1500 Mann starken Streitmacht überwältigte Prinz Markus die Verteidiger des Bundesbehördenhauses

Trotz Spritzen und Barrikaden verloren

Gegen das Heer von 1500 anrückenden Karnevalisten konnten die Soldaten mit ihrer Kanone nichts ausrichten.

Koblenz. Keine Chance hatten die Koblenzer Sanitäter von der Bundeswehr am Konrad-Adenauer-Ufer gegen die rund 1500 Narren, die traditionell das Behördenhaus stürmten. Zwar hatten sich die Soldaten des Sanitätskommandos mit Mundschutz, Spritzen, einer Konfetti-Kanone und einem mobilen Gefechtsstand bewaffnet, doch das half alles nichts. Auch der Einsatz des zur Hilfe geholten Carneval-Clubs Korpskommando Koblenz war vergebens. Unter den Klängen zahlreicher Musikkapellen, also psychologische Kriegsführung, und mit Marschall Erich Thönnes an der Spitze griffen die karnevalistischen Truppen von Prinz Markus I. und Confluentia Gaby mit schweren Geschützen für  Konfetti und Papier an. Auch die Barrikaden, die die Bundeswehr-Sanitäter errichtet hatten, räumten die Abordnungen aller in der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) zusammengeschlossenen 43 Vereine locker aus dem Weg. Zuvor hatte die Bundeswehr im Behördenhaus bei einem Empfang bei den Karnevalisten noch „gutes Wetter“ gemacht, um den Sturm auf ihren Dienstsitz mit 600 Posten zu verhindern, doch das nutzte nichts. Auch die Verhandlungen vor der „Schlacht“ mit dem närrischen Kommandanten Erich Thönnes und den AKK-Präsidenten Franz-Josef Möhlich und Heinz Kölsch blieben für die Bundeswehrsoldaten erfolglos. Nach einer „fürchterlichen Konfettischießerei“ und „schrecklichem handgreiflichen Gerangel“ mussten die Soldaten zurückweichen und sich ergeben, indem ihr Kommandeur oben auf der Treppe die weiße Flagge schwang. Jetzt war es Zeit für Prinz Markus I. und Confluentia Gaby sich den Schlüssel für das Bundesbehördenhaus zu holen. Zuvor hatten die Tollitäten den närrischen Horden für ihren mutigen Kampf und Einsatz gedankt. Nach einem Friedensabkommen, also die Übergabe der Macht über das Bundesbehördenhaus an Prinz Markus I., war „die Manege frei“ zum Feiern. Jedoch hatten die Tollitäten noch nicht die gesamte Macht über Koblenz, denn der Oberbürgermeister war noch im Weg. Also zog die geballte närrische Streitmacht auf den Jesuitenplatz, um den  Verwaltungsbunker sturmreif zu schießen.  

Mehr zum Behördenhaussturm im „Blick aktuell-TV“

Mehr über den Behördenhaussturm gibt es im online-Fernsehen „Blick aktuell-TV“ unter www.blick-aktuell.TV und weitere Bilder gibt es in der Mediathek zu sehen unter www.blick-aktuell.de.

Gegen das Heer von 1500 anrückenden Karnevalisten konnten die Soldaten mit ihrer Kanone nichts ausrichten.
Trotz Spritzen und Barrikaden verloren

Auch im Nahkampf blieben die Narren siegreich.

Gegen das Heer von 1500 anrückenden Karnevalisten konnten die Soldaten mit ihrer Kanone nichts ausrichten.

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