Allgemeine Berichte | 26.01.2016

Stadt Koblenz

Übergangsweise Nutzung

Turnhalle der Feuerwehrschule wird zum Quartier für Flüchtlinge

Koblenz. Entlastung für die Stadt Koblenz bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hatte das Land Rheinland-Pfalz gebeten, die Turnhalle der Landesfeuerwehrschule übergangsweise zur Unterbringung von der Stadt zugewiesenen Flüchtlingen nutzen zu dürfen. Innenminister Roger Lewentz und Staatssekretär Randolf Stich sind der Bitte der Stadt nachgekommen. Demnach kann die Stadt Koblenz nun ab kommenden Donnerstag rund 160 Personen in der Turnhalle übergangsweise bis Ende Juni dort unterbringen. Mit dem Roten Kreuz ist man bereits in Verhandlungen, diese Einrichtung für die Stadt zu betreiben. „Wir sind dem Land, namentlich Innenminister Lewentz, Integrationsministerin Irene Alt und Staatssekretär Stich, sehr dankbar, uns die Halle der Feuerwehrschule zur Verfügung zu stellen“ sagt OB Hofmann-Göttig. „Insbesondere weil wir so vermeiden können, eine Schulsporthalle zu sperren, bis wir mit unseren eigenen Einrichtungen fertig sind“. Die Stadt schafft weitere Unterbringungsmöglichkeiten für hunderte von Menschen, doch bedarf es noch einige Monate, um sie nutzen zu können. Da die vorhandenen Kapazitäten schon in Kürze erschöpft sind, hätte die Stadt übergangsweise eine Schulturnhalle belegen müssen, was nun durch die Nutzung der Einrichtung in der Feuerwehrschule vermieden werden kann.

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